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	<title>Mit dem Helden unterwegs</title>
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	<description>Die Welt wartet</description>
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		<title>Vorwort &amp; Internet wo bist du?</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 22:57:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuba 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachtrag am 03.05.2013 Nun bin ich also wieder gut zu Hause angekommen. Und endlich kann ich auch wieder im Internet surfen – kann man schon etwas vermissen. Ich habe jetzt alle Artikel hochgeladen. Die Reihenfolge habe ich angepasst, damit ihr den Urlaub von Beginn an lesen könnt. Viel Spaß bei meinem Kuba Reisebericht! 16.04.2013 Das mit dem Internet auf Kuba habe ich mir schon etwas einfacher vorgestellt! Leider ist es nur an einigen wenigen Stellen moeglich ins Internet zu kommen.&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/internet-wo-bist-du/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Nachtrag am 03.05.2013</h3>
<p><strong>Nun bin ich also wieder gut zu Hause angekommen. Und endlich kann ich auch wieder im Internet surfen – kann man schon etwas vermissen.</strong></p>
<p><strong>Ich habe jetzt alle Artikel hochgeladen. Die Reihenfolge habe ich angepasst, damit ihr den Urlaub von Beginn an lesen könnt.</strong></p>
<p><strong>Viel Spaß bei meinem Kuba Reisebericht!</strong></p>
<hr />
<h3>16.04.2013</h3>
<p>Das mit dem Internet auf Kuba habe ich mir schon etwas einfacher vorgestellt!</p>
<p>Leider ist es nur an einigen wenigen Stellen moeglich ins Internet zu kommen. Und auch noch Zeitlich begrenzt.</p>
<p>Selbst in Havanna habe ich keinen Ort gefunden in dem ich nach 18:00 Uhr ins Internet kam. Die zusaetzliche Herausforderung ist auch noch Internet ueber WLAN (WIFI), da ich meine Beitraege auf dem iPad schreibe und sie eigentlich nur hochladen brauche.</p>
<p>Lange Rede kurzer Sinn, ich werde meinen Blog nicht wie geplant schreiben koennen. Wenn ich wieder in Deutschland bin, werde ich aber meinen Reisebericht nachreichen.</p>
<h3>Aber mal vom Internet abgesehen ist bisher alles Perfekt!</h3>
<p>Die Gruppe ist sehr nett, und Robert unser Reiseleiter ist ein absoluter Lateinamerikaexperte, der viel ueber Land und Leute weiss und berichten kann.</p>
<p>Havanna ist ein Traum und der eine Tag den ich hier verbringen durfte war viel zu wenig.</p>
<p>Gestern waren wir im Vinales Tal wandern und ich habe meine erste Habano geraucht. &#8212; Die Landschaft ist wunderschoen, und die Zigarre war ein Erlebnis.</p>
<p>Gerade bin ich in Santa Clara und nach dem Abendessen besuchen wir das Che Guevara Mausoleum.</p>
<p>Ich werde jetzt wohl auch keinen Anlauf mehr machen ins Netz zu kommen, und ihr werdet erst wieder von mir hoeren wenn ich zurueck in Deutschland bin.</p>
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		<title>Wandern im Schatten von Che, Fidel &amp; Hemingway</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Apr 2013 09:57:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuba 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem kalten Norden geht es nun in die heiße Karibik. Morgen früh fliege ich nach Kuba um dort drei Wochen lang die Lateinamerikanische Insel zu erwandern und deren besonderes Flair zu spüren. Das sozialistische Kuba bietet viel mehr als das klassische Karibik-Klischee. So gibt es neben den traumhaften Stränden, der magischen Unterwasserwelt, der beschwingten afrokubanischen Musik und Lebensfreude noch eine lebendige Geschichte. An vielen Stellen werde ich die Auswirkungen von Revolution, Diktatur, Wirtschaftsembargo, Kommunismus und US Amerikanischer Paranoia erleben. &#160;&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/wandern-im-schatten-von-che-fidel-und-hemingway/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Nach dem kalten Norden geht es nun in die heiße Karibik.</h3>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/Habano.jpg" data-lightboxplus="lightbox[2574]" title="Wandern im Schatten von Che, Fidel & Hemingway"><img class="alignleft size-full wp-image-2593" alt="Habano" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/Habano.jpg" width="210" /></a>Morgen früh fliege ich nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kuba" target="_blank">Kuba</a> um dort drei Wochen lang die Lateinamerikanische Insel zu erwandern und deren besonderes Flair zu spüren.</p>
<p style="text-align: justify;">Das sozialistische Kuba bietet viel mehr als das klassische Karibik-Klischee. So gibt es neben den traumhaften Stränden, der magischen Unterwasserwelt, der beschwingten afrokubanischen Musik und Lebensfreude noch eine lebendige Geschichte.</p>
<p style="text-align: justify;">An vielen Stellen werde ich die Auswirkungen von Revolution, Diktatur, Wirtschaftsembargo, Kommunismus und US Amerikanischer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paranoia" target="_blank">Paranoia</a> erleben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/Taxi-vor-dem-Capitol.jpg" data-lightboxplus="lightbox[2574]" title="Wandern im Schatten von Che, Fidel & Hemingway"><img class="alignright size-full wp-image-2597" alt="Taxi vor dem Capitol" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/Taxi-vor-dem-Capitol.jpg" width="200" /></a>Indianische Relikte, prunkvolle Kolonialarchitektur und die Kultstätten der Revolution zeugen von einer bewegten Vergangenheit.</p>
<p style="text-align: justify;">Auf einen Besuch des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Guantanamo_Bay_Naval_Base" target="_blank">US Stützpunkts Guantanamo Bay</a> verzichte ich lieber, dafür werde ich durch den Bergregenwald <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Topes_de_Collantes" target="_blank">Topes de Collantes</a> wandern und den mit 1974 Metern höchsten Berg Kubas <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pico_Turquino" target="_blank">Pico Turquino</a> besteigen.</p>
<p style="text-align: justify;">Ebenfalls durchwandere ich den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander-von-Humboldt-Nationalpark" target="_blank">Humboldt Nationalpark</a>, der eine größere Artenvielfalt als die Galapagos Inseln beherbergt. – Ich werde aber auch durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Havanna" target="_blank">Havanna</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trinidad_(Kuba)" target="_blank">Trinidad</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Santiago_de_Cuba" target="_blank">Santiago</a> schlendern und echte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Havanna-Zigarre" target="_blank">Havanna Zigarren (Habanos) </a>probieren.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/4303-T.jpg" data-lightboxplus="lightbox[2574]" title="Wandern im Schatten von Che, Fidel & Hemingway"><img class="alignleft wp-image-2582" alt="4303-T" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/4303-T.jpg" width="310" /></a>Die Reise ist wieder eine <a href="http://www.wikinger-reisen.de/fernreisen/suedamerika/4303T.php" target="_blank">Wikinger Gruppenreise</a>, und ich bin schon sehr gespannt auf die Gruppe, welche aus vier Paaren, vier Damen, dem Reiseleiter und mir besteht.</p>
<p style="text-align: justify;">Auch wenn das Wandern und das Naturerleben im Vordergrund steht habe ich mich eingestimmt mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ernest_Hemingway">Hemingways</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Der_alte_Mann_und_das_Meer">&#8220;Der alte Mann und das Meer&#8221;</a>, Biografien von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fidel_Castro" target="_blank">Fidel Castro</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Che_Guevara" target="_blank">Che Guevara</a>, und natürlich läuft schon die ganze Zeit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Buena_Vista_Social_Club" target="_blank">Buena Vista Social Club</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;">Zwar hat Kuba vor zwei Monaten endlich das schnelle Glasfaserkabel zum Festland in Betrieb genommen, aber die Versorgung mit Internet ist nur in den großen Städten gegeben. Daher werde ich nur wenig und meistens zeitversetzt schreiben können.</p>
<p>Um immer auf dem Laufenden zu bleiben rate ich daher meinen <a href="http://ottosreisen.de/feed" target="_blank">RSS Feed</a> zu abonnieren: <a href="http://ottosreisen.de/feed" target="_blank"> <img alt="RSS Feed" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/02/RSS-Icon3.png" width="20" height="20" /></a></p>
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		<title>Kuba ich komme!</title>
		<link>http://ottosreisen.de/blog/11-kuba-ich-komme/</link>
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		<pubDate>Thu, 11 Apr 2013 21:25:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuba 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Um 08:30 Uhr startet mein Zug nach Düsseldorf; von dort fliege ich nach Paris, und dann weiter in knapp Zehn Stunden nach Kuba. Der Flug ist kurzweilig und ich komme entspannt auf der Karibikinsel an. Havannas Flughafen &#8220;José Marti&#8221; ist mittlerweile ein moderner Flughafen und sieht nicht mehr aus wie ein Bahnhof aus Kokosfasern. Paciencia Hier muss man sich aber sofort an eine tropisch-sozialistische Arbeitsweise gewöhnen, und ich lerne als Erstes das Wort &#8220;Paciencia&#8221; &#8212; Geduld, bei den Einreiseformalitäten kennen. Denn&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/11-kuba-ich-komme/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Um 08:30 Uhr startet mein Zug nach Düsseldorf; von dort fliege ich nach Paris, und dann weiter in knapp Zehn Stunden nach Kuba. Der Flug ist kurzweilig und ich komme entspannt auf der Karibikinsel an.<br />
Havannas Flughafen &#8220;José Marti&#8221; ist mittlerweile ein moderner Flughafen und sieht nicht mehr aus wie ein Bahnhof aus Kokosfasern.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Paciencia</h2>
<p style="text-align: justify;">Hier muss man sich aber sofort an eine tropisch-sozialistische Arbeitsweise gewöhnen, und ich lerne als Erstes das Wort &#8220;Paciencia&#8221; &#8212; Geduld, bei den Einreiseformalitäten kennen.<br />
Denn obwohl genug Schalter besetzt sind, dauert die Einreise nach Kuba fast zwei Stunden. Dies hatte allerdings den Vorteil, dass die Warteschlangen vor den Wechselstuben schon abgebaut waren, als ich endlich den Weg durch den Zoll genommen habe.</p>
<p class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-12.04.2013-12441.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2679]" title="Kuba ich komme!"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367417406269.802" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-12.04.2013-12441.jpg" width="800" height="619" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Man benötigt auf Kuba seit Ende 2004 eine eigene Touristenwährung. Den Peso Convertible (CUC). Diese Kunstwährung ist an den US Dollar gekoppelt. Der Dollar selber wird allerdings nicht mehr akzeptiert.<br />
Die einheimische Bevölkerung verwendet eine eigene Währung: den Kubanischen Peso (CUP). Mit diesen Pesos und mit Lebensmittelmarken erhalten die Einheimischen ihre Grundnahrungsmittel.</p>
<h2 style="text-align: justify;">Meine Gruppe</h2>
<p style="text-align: justify;">Am Flughafen in Paris habe ich auch schon die Gruppe, inkl. Robert unserem Reiseleiter kennengelernt.<br />
Der Altersdurchschnitt der Gruppe liegt etwas höher, ich schätze mal so auf Anfang 50, und die Gruppe macht einen sehr netten Eindruck. Es sind alles erfahrene Reisende, und ich glaube dass die Gruppe zusammen genommen schon viele Male die Welt umrundet hat.</p>
<p style="text-align: justify;">Jetzt auf Kuba fahren wir noch eine halbe Stunde mitten in die Altstadt Havannas in das Lieblingshotel Hemingways, das Hotel &#8220;Amboss Mundos&#8221;. Hier verbringen wir die nächsten zwei Nächte.</p>
<p style="text-align: justify;">Durch die Anreise und die Zeitverschiebung (Kuba ist sechs Stunden zurück) mache ich nur noch eine kleine Runde durch die herrliche Altstadt, in der die lockere und entspannte Karibik Stimmung deutlich zu spüren ist.<br />
Überall spielen Straßenmusiker rhythmische Lieder an, und auf den belebten Plätzen der Zweieinhalbmillionenstadt wird schwungvoll mitgetanzt.<br />
Es ist nun 22:00 Uhr und es sind noch knapp 30 Grad. Die Luft ist feucht, aber eine leichte Brise vom Meer erfrischt einen sehr angenehm.</p>
<p class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-12.04.2013-1525.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2679]" title="Kuba ich komme!"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367417406268.4143" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-12.04.2013-1525.jpg" width="800" height="800" /></a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Havanna: Ein lebendes Museum</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Apr 2013 21:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuba 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Frühstück machen wir einen Spaziergang durch die Altstadt und lernen einiges über Havanna und die wechselhafte Geschichte Kubas. Ein bisschen Historie Seitdem Kolumbus hier 1492 vorbei kam, diente die Insel mit den wichtigen Naturhäfen als Anlaufstelle der Spanier. Die Ureinwohner (die Indianer) wurden entweder getötet oder zwangschristianisiert und ihre Kultur ausgelöscht. Ende des 17. Jahrhunderts besetzten die Britten die Insel, doch sie wurde schon bald im Tausch gegen Florida an die Spanier zurückgegeben. Zucker spielte zu der Zeit&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/12-havanna-ein-lebendes-museum/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Nach dem Frühstück machen wir einen Spaziergang durch die Altstadt und lernen einiges über Havanna und die wechselhafte Geschichte Kubas.</p>
<p class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-14.04.2013-0517.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2683]" title="Havanna: Ein lebendes Museum"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367417512240.8613" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-14.04.2013-0517.jpg" width="800" height="1159" /></a></p>
<h2 style="text-align: justify;">Ein bisschen Historie</h2>
<p style="text-align: justify;">Seitdem Kolumbus hier 1492 vorbei kam, diente die Insel mit den wichtigen Naturhäfen als Anlaufstelle der Spanier. Die Ureinwohner (die Indianer) wurden entweder getötet oder zwangschristianisiert und ihre Kultur ausgelöscht.<br />
Ende des 17. Jahrhunderts besetzten die Britten die Insel, doch sie wurde schon bald im Tausch gegen Florida an die Spanier zurückgegeben.<br />
Zucker spielte zu der Zeit eine ganz entscheidende Rolle und um diesen in großen Mengen produzieren zu können, wurden rund eine Million Schwarzer Sklaven nach Kuba verschleppt.<br />
Mitte des 18. Jahrhunderts bestand 50 Prozent der Inselbevölkerung aus Sklaven.</p>
<p style="text-align: justify;">Der erste Unabhängigkeitskrieg Kubas scheiterte. Der zweite unter José Marti wurde äußerst brutal und erbittert geführt. Kuba war die letzte verbliebene Kolonie Spaniens und die wollten sie sich nicht nehmen lassen.<br />
Und wie es so schön heißt: Wenn sich zwei streiten, dann freut sich der Dritte.<br />
1898 erklärten die USA den stark angeschlagenen Spaniern den Krieg und verleibten sich nach dem Sieg, Kuba als &#8216;reife Frucht&#8217; ein.<br />
Die USA etablierten auf der Insel eine Marionetten-Regierung, gaben sich selber zahlreiche Sonder- und Interventionsrechte und begannen Kuba auszubeuten.</p>
<p style="text-align: justify;">Die Regierung unter Batista, die hohen Beamten und die wenigen Großgrundbesitzer lebten in Saus und Braus, während der Großteil der Bevölkerung hungerte.<br />
Gerade in Havanna etablierten sich Glücksspiel, Prostitution und Drogen. Die US Amerikaner kamen in Scharen den kurzen Weg von Florida herüber um rauschende Partys im National Hotel oder eine Show im Tropicana zu erleben. Orgien sollen an der Tagesordnung gewesen sein.</p>
<p style="text-align: justify;">Castro und Che machten diesem Treiben ein jähes Ende, und verwandelten Kuba, das geradezu auf eine Veränderung wartete, zu einem sozialistischen System.<br />
Die starke Abspaltung von den USA war, bzw. ist ein Prozess in dem sich beide Seiten in nichts nachstehen.</p>
<p class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-15.04.2013-0516.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2683]" title="Havanna: Ein lebendes Museum"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367417512255.143" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-15.04.2013-0516.jpg" width="800" height="800" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
<h2 style="text-align: justify;">Zurück in die Gegenwart</h2>
<p style="text-align: justify;">Auf dem Spaziergang durch die Zweieinhalb-Millionenstadt fühlt es sich an, als ginge man durch ein lebendes Museum. Denn bedingt durch den harten Schnitt der Revolution, hat sich auf Kuba manches anders entwickelt als sonst wo auf der Welt.</p>
<p style="text-align: justify;">Am auffälligsten sind natürlich die zahlreichen alten Autos die das Stadtbild prägen. Grund ist das Technologieempargo der US Amerikaner und auch die Devisenknappheit der Insel.</p>
<p style="text-align: justify;">Die alten Buicks, Chevys und Cadillacs, welche oft liebevoll zurecht gemacht sind versetzen einen zurück in eine andere Zeit.</p>
<p style="text-align: justify;">Dazu die Vielzahl der prächtigen Gebäude noch aus der Kolonialzeit. Auf den Hauptrouten der Touristen sind die alten Gebäude auch wunderschön renoviert und man kann sich gar nicht satt sehen.</p>
<p style="text-align: justify;">An jeder Ecke sieht man neue herrliche Häuser und schöne Plätze.</p>
<p style="text-align: justify;">Darüber hinaus begleiten uns immer wieder Straßenmusiker, die natürlich für ein Trinkgeld, unseren Weg musikalisch untermalen.<br />
Am Vormittag sind die Straßen noch relativ leer und wir sehen die schönsten Plätze so den Plaza de la Catedral oder den Plaza Vieja, im Sonnenlicht erstrahlen. Straßenkünstler beleben die Plätze, und wieder ist überall Musik.</p>
<p style="text-align: justify;">Zugleich ist die Altstadt eine riesige Baustelle. Überall ist die Straße aufgerissen und viele der historischen Gebäude werden gerade renoviert. Wir schlängeln uns teilweise über den aufgetürmten Bauschutt, haben aber nur Augen für die bereits fertiggestellten Teile.</p>
<p style="text-align: justify;">Ein Blick durch die Cámera Obscura zeigt die gesamte Altstadt von ihrer schönsten Seite.</p>
<p style="text-align: justify;">Klar geht es auch zum Capitolio Nacional, einer Kopie des US Capitol, die auf die ehemals enge Verbundenheit mit dem großen Nachbarn hindeutet.</p>
<p style="text-align: justify;">Im Revolutionsmuseum sehen wir die <em>Granma</em>, das Schiff mit dem Fidel Castro, Che Guevara und 80 Kämpfer im Dezember 1956 an der Südostküste Kubas landeten um den bewaffneten Kampf gegen die verhasste Batistaregierung in einem Guerillakampf zu führen. Es ist ein für die Kubaner ein wichtiges Relikt, aber nicht wirklich sehenswert.</p>
<p style="text-align: justify;">Das Abendessen nehmen wir in der Lieblingsbar Hemingways ein, der &#8220;La Bodeguta del Medio&#8221;. Hier solle es die besten Mojitos der Stadt geben, aber meine Tukola (die Kubanische Cola) schmeckt auch ganz gut. <img src='http://ottosreisen.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /><br />
<span style="letter-spacing: 0.05em; line-height: 1.6875;">Fast überall gibt es in den Kneipen und Restaurants Livemusik, und die Bands sind wirklich sehr gut. Zwar sind wir steifen Deutschen etwas zurückhaltend, doch die Paare aus Lateinamerika tanzen schon bald zwischen den Stühlen eine heiße Sambanummer.</span></p>
<p style="text-align: justify;">Wir gehen noch runter an die Uferpromenade um den allabendlichen Kanonenschuss zu erleben, oder doch eher um hier noch einen Gutenachtdrink zu trinken. Es wird noch über den sehr schönen Tag gesprochen, und alle sind sich einig, dass ein Tag viel zu wenig ist um Havanna auch nur annähernd gerecht zu werden.</p>
<p style="text-align: justify;">
<p class="separator" style="clear: both; text-align: justify;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-15.04.2013-2335.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2683]" title="Havanna: Ein lebendes Museum"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367417512308.4656" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-15.04.2013-2335.jpg" width="800" height="800" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">
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		<title>Relaxen in der Tabakregion</title>
		<link>http://ottosreisen.de/blog/13-relaxen-in-der-tabakregion/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Apr 2013 21:12:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuba 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich ist man durch die Zeitumstellung sehr früh wach. Eigentlich habe ich mir gestern Abend den Wecker gestellt. Eigentlich wollte ich heute Morgen früh aufstehen und in Ruhe den Koffer packen. Eigentlich dachte ich, dass ich noch träume als um zwanzig nach Acht jemand an meine Türe hämmert, und ruft: &#8220;Sie fahren jetzt, sie fahren jetzt!&#8221; Ich habe also total verschlafen als mich das Hotelpersonal aus dem Bett wirft und mir klar macht, dass die Gruppe schon auf dem Weg&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/13-relaxen-in-der-tabakregion/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich ist man durch die Zeitumstellung sehr früh wach.<br />
Eigentlich habe ich mir gestern Abend den Wecker gestellt.<br />
Eigentlich wollte ich heute Morgen früh aufstehen und in Ruhe den Koffer packen.<br />
Eigentlich dachte ich, dass ich noch träume als um zwanzig nach Acht jemand an meine Türe hämmert, und ruft: &#8220;Sie fahren jetzt, sie fahren jetzt!&#8221;</p>
<p>Ich habe also total verschlafen als mich das Hotelpersonal aus dem Bett wirft und mir klar macht, dass die Gruppe schon auf dem Weg zum Bus ist.<br />
Dann also ganz schnell Katzenwäsche, den Koffer packen und ab zum Bus am Rande der Altstadt wo der Rest der Gruppe schon auf mich wartet. &#8212; Peinlich, peinlich, aber das heutige Programm ist entspannt und daher ist meine Verspätung nicht so schlimm.</p>
<p>Wir fahren knapp Zwei Stunden westwärts nach Pinar del Rio, der Tabakhauptstadt Kubas.<br />
Natürlich wollen wir hier auch eine Tabakfabrik besichtigen, doch die ist leider geschlossen. Alternativ besichtigen wir eine Minimini-Rumfabrik. Hier ist allerdings das Interessanteste der Laden, der auch günstige Zigarren verkauft. Man deckt sich also mit einem kleinen Vorrat an hochwertigen Zigarren ein, und auch ich kaufe ein Probierset mit Zigarren aus dem Hause &#8220;Romeo y Julieta&#8221;, &#8220;Montechristo&#8221; und natürlich &#8220;Cohiba&#8221;.</p>
<p>Diese Habanos mit den wohlklingenden Namen haben zwar ihren Preis, sie sind aber deutlich günstiger als in Deutschland.</p>
<p class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-15.04.2013-1532.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2686]" title="Relaxen in der Tabakregion"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367417588998.0852" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-15.04.2013-1532.jpg" width="770" height="879" /></a></p>
<p>Nach einer weiteren halben Stunde Fahrt erreichen wir das Örtchen Viñales im gleichnamigen Tal.<br />
Das Viñales Tal ist eines der schönsten Landschaften Kubas. Aus dem grünen Tal mit roten Böden steigen sanfte Kegelfelsen wie Domkuppeln empor, die von den Einheimischen liebevoll Elefantenrücken genannt werden.<br />
Der Ort Viñales ist ein sehr gepflegtes Dorf indem es zahlreiche buntbemalte Privatpensionen (Casa Particulares) gibt, die alles sehr schön hergerichtet sind.<br />
Auf der &#8220;Hauptstraße&#8221; ist ein Privatrestaurant (Paladares) neben dem anderen, allerdings hat man es mit der großen Anzahl an Pizzabuden etwas übertrieben.<br />
&nbsp;<br />
Wir beziehen unser komfortables Hotel &#8220;La Ermita&#8221;, welches uns einen wunderbaren Blick auf die Landschaft der Kegelfelsen, nicht nur aus den Zimmern, sondern auch vom Pool und von der Restaurantterrasse bietet.<br />
Ich drehe ein paar Runden durch den Pool, genieße die Sonne und mache sonst gar nichts mehr.<br />
&nbsp;<br />
Während des Abendessens, sitzen wir auf der Terrasse und sehen dabei die Sonne spektakulär hinter den Elefantenrücken untergehen. &#8212; Traumhaft!<br />
Zum Essen wählte ich übrigens &#8220;Ropa Vieja&#8221; was übersetzt alte Wäsche bedeutet, und faserig geschabtes und gekochtes Rindfleisch mit Tomatensoße ist. Es ist, wie das Essen der letzten Tage, reichlich mit Knoblauch und Zwiebeln gewürzt und schmeckt lecker. Das Essen auf Kuba ist eher bodenständig und Kulinarische Sensationen braucht man hier keine zu erwarten.<br />
Allgemein ist das Essen eher Fleischlastig und Gemüsebeilagen dienen nur als Dekoration.<br />
Der Nachtisch besteht aus einem Stück Ziegenkäse mit einem Mango-Püree. Eine sehr leckere Kombination.</p>
<p class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-15.04.2013-1611.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2686]" title="Relaxen in der Tabakregion"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367417588997.62" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-15.04.2013-1611.jpg" width="800" height="667" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Einführungswanderung im Viñales Tal</title>
		<link>http://ottosreisen.de/blog/14-einfuehrungswanderung-im-vinales-tal/</link>
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		<pubDate>Sun, 14 Apr 2013 21:13:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuba 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Um Neun Uhr brechen wir zu unserer ersten Wanderung in diesem Urlaub auf, quasi zum Eingewöhnen. Die kleine Runde von ca. 10 Kilometern führt durch das Fruchtbare Viñales Tal in dem Hauptsächlich Tabak angebaut wird. Aber auch Maniok, Süßkartoffeln, Bananen und Kaffee wird hier produziert. Die Felder werden bestellt mit einfachsten Mittel. Ochsen ziehen die schweren Platten zum Plätten und Pflügen des Geländes und wir sehen keinen einzigen Traktor, dafür aber mehrere Ochsen-, Pferde- und Eselkarren. Die Landschaft die wir&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/14-einfuehrungswanderung-im-vinales-tal/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-15.04.2013-1520.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2691]" title="Einführungswanderung im Viñales Tal"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367417674430.945" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-15.04.2013-1520.jpg" width="900" /></a></div>
<div>Um Neun Uhr brechen wir zu unserer ersten Wanderung in diesem Urlaub auf, quasi zum Eingewöhnen.</div>
<div>Die kleine Runde von ca. 10 Kilometern führt durch das Fruchtbare Viñales Tal in dem Hauptsächlich Tabak angebaut wird. Aber auch Maniok, Süßkartoffeln, Bananen und Kaffee wird hier produziert.</div>
<div>Die Felder werden bestellt mit einfachsten Mittel. Ochsen ziehen die schweren Platten zum Plätten und Pflügen des Geländes und wir sehen keinen einzigen Traktor, dafür aber mehrere Ochsen-, Pferde- und Eselkarren.</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-15.04.2013-1842.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2691]" title="Einführungswanderung im Viñales Tal"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367417674430.4443" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-15.04.2013-1842.jpg" width="800" height="800" /></a></div>
<div>Die Landschaft die wir durchwandern ist wunderschön. Alles ist Grün und das offene Gelände wird durchbrochen von einzelnen ebenfalls Grün bewachsenen Kegelfelsen, die bis zu 400 Metern empor ragen. Am Horizont sieht man eine ganze Kette dieser Mogotes die vor rund 150 Millionen Jahren dadurch entstanden sind das Flüsse das Gestein des Tals einfach abtrugen.</div>
<div>Am Wegesrand entdeckt unser lokaler Führer immer wieder zahlreiche endemisch Pflanzen, also Arten welche nur hier in dieser Region zu finden sind.</div>
<div>Am Feld eines Bauern bietet er uns wunderbar reife und aromatische Bananen und Guaven an. &#8212; Köstlich.</div>
<div></div>
<h3>Weiter geht es zu Besuch bei einem Tabakbauern.</h3>
<div>Er zeigt uns seine gute gefüllte Trockenscheune, in der auf Stangen in unterschiedlicher Höhe die Blätter der Tabakpflanzen zum Trocknen hängen.</div>
<div>Zwei Monate müssen die Blätter bei gleichmäßiger Luftfeuchte, und Temperatur trocknen.</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-15.04.2013-1803.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2691]" title="Einführungswanderung im Viñales Tal"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367417674446.7485" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-15.04.2013-1803.jpg" width="800" height="800" /></a></div>
<div>Danach werden die Blätter befeuchtet und für 6 bis 18 Monate in Paket aus Palmblättern zur Fermentierung gepackt. Erst dann können sie zu Zigarren gerollt werden.</div>
<div>Diesen Arbeitsschritt zeigt und der Bauer genau und rollt für uns fachmännisch eine Zigarre, die von uns allen dann auch neugierig probiert wird.</div>
<div>Es hat schon etwas in der gemütlichen Hütte zu sitzen, eine Tee oder einen leckeren Kaffee zu trinken und dabei genüsslich an der Zigarre zu ziehen. Es fällt uns sichtlich schwer die Wanderung fortzusetzen, da wir diese gemütliche Stimmung weiter genießen wollen.</div>
<div>Wir lösen uns dann aber doch und wandern weiter über ausgetrocknete Flussläufe, vorbei an einigen Höhlen und entlang der fruchtbaren Felder.</div>
<div></div>
<div>Da irgendwann der Hunger einsetzt sind wir froh als wir den Bus erreichten der uns nach Viñales bringt und jeder lässt den Nachmittag individuell ausklingen.</div>
<div>Ich esse eine leckere Pizza in einem der zahlreichen Straßenverkaufsstände. Es sind privat geführte &#8220;Ich-AGs&#8221; die z.B. Pizza auf die Hand verkaufen. Ausgeschildert sind die Preise in CUP, also der subventionierten Währung der Einheimischen. Meine leckere Pizza &#8220;Hawai&#8221; kostet 12 CUP, das ist ein halber CUC, also gut 40 Eurocent!</div>
<div>Es ist eigentlich nicht gedacht das Touristen in den Genuss solch subventionier Speisen kommen, aber das zeigt auch, dass das System der zwei Währungen einige Lecks hat und nicht wirklich funktionieren kann.</div>
<div></div>
<div>Nach dieser preiswerten Stärkung besuche ich den privat geführten Botanischen Garten im Ort. Seit 1918 existiert dieser Garten mit unzähligen exotischen Pflanzen als Vorgarten der Familie. Es ist wie ein verwunschener Märchenwald, dessen Erkundung richtig Spaß macht.</div>
<div></div>
<p><em>Die meisten dieser Blüten sind nicht aus dem Botanischen Garten, sondern die haben wir heute auf der Wanderung gesehen:</em></p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-15.04.2013-2039.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2691]" title="Einführungswanderung im Viñales Tal"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367417674422.3967" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-15.04.2013-2039.jpg" width="800" height="800" /></a></div>
<div></div>
<div>Zurück im Hotel springe ich noch in den Pool, und das Abendessen gibt es wieder auf der Terrasse bei einem fast noch schöneren Sonnenuntergang als gestern.</div>
<div></div>
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		<title>Über die Perle des Südens nach Santa Clara</title>
		<link>http://ottosreisen.de/blog/15-uber-die-perle-des-sudens-nach-santa-clara/</link>
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		<pubDate>Mon, 15 Apr 2013 21:15:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuba 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute steht ein sehr langer Fahrtag an. Wir sind mit zahlreichen Pausen fast Zehn Stunden unterwegs. Es geht ins Landesinnere und zunächst nach Cienfuegos. Wir fahren ein langes Stück über die sechsspurige Autobahn, auf der allerdings kaum Fahrzeuge unterwegs sind. Auf der langen Tour erreichen wir auch die Zuckerrohrregion. Die Ernte wird auch heutzutage teilweise noch per Hand durchgeführt. Wir sehen aber Arbeitsbrigaden die die Felder maschinell abernten. Die Russischen Maschinen sind allerdings sehr betagt und aus den sechziger Jahren.&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/15-uber-die-perle-des-sudens-nach-santa-clara/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div>Heute steht ein sehr langer Fahrtag an. Wir sind mit zahlreichen Pausen fast Zehn Stunden unterwegs.</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-17.04.2013-0432.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2697]" title="Über die Perle des Südens nach Santa Clara"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367417880080.2468" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-17.04.2013-0432.jpg" width="700" height="447" /></a></div>
<div>Es geht ins Landesinnere und zunächst nach Cienfuegos.</div>
<div>Wir fahren ein langes Stück über die sechsspurige Autobahn, auf der allerdings kaum Fahrzeuge unterwegs sind.</div>
<div>Auf der langen Tour erreichen wir auch die Zuckerrohrregion.</div>
<div>Die Ernte wird auch heutzutage teilweise noch per Hand durchgeführt. Wir sehen aber Arbeitsbrigaden die die Felder maschinell abernten.</div>
<div>Die Russischen Maschinen sind allerdings sehr betagt und aus den sechziger Jahren. Auf einen Feld probieren wir ein Stück von dem frisch abgeschlagenen Zuckerrohr. Es ist hart und faserig und man saugt den sehr süßen Saft heraus.</div>
<div></div>
<h3>Cienfuegos, die Perle des Südens</h3>
<div>Gegen Drei erreichen wir die von französischen Siedlern gegründete und sehr eleganten Stadt Cienfuegos.</div>
<div>An der Hafenstraße sehen wir zahlreiche Villen ehemaliger Zuckerbarone. Der Yachthafen ist mondän, und könnte so auch in Florida stehen.</div>
<div>Am Ende der Strandpromenade thront der &#8220;Palacio del Valle&#8221;, der Sommerpalast eines reichen Spaniers. Der Prachtbau ist ein interessanter Mix aus maurischer, indischer, gotischer und barocker Architektur.</div>
<div>Es sieht aus wie ein Palast aus Tausendundeiner Nacht. Von der Dachterrasse hat mein einen sehr schönen Blick über die Küste, und wir genießen hier einen fruchtigen Cocktail.</div>
<div></div>
<div>Der zentrale Platz von Cienfuegos ist der &#8220;Parque Marti&#8221; in dessen Mitte natürlich José Martí thront. Rund um den blitzsauberen Platz liegt wie üblich das Rathaus und eine Kirche &#8220;Catedral de la Purísima Concepcíon&#8221;.</div>
<div>Außerdem liegt an dem ehemaligen Exerzierplatz das &#8220;Teatro Tomás Terry&#8221;, das zu den prunkvollsten Theatern Kubas zählt. Hier sind hier bereits Enrico Caruso, Sarah Bernhardt, Ana Pavlova und das Bolschoi Theater aufgetreten.</div>
<div></div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-17.04.2013-0446.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2697]" title="Über die Perle des Südens nach Santa Clara"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367417880086.5645" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-17.04.2013-0446.jpg" width="800" height="800" /></a></div>
<h3>Santa Clara, die Che-Guevara-Stadt</h3>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: none;"><a href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-17.04.2013-0454.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2697]" title="Über die Perle des Südens nach Santa Clara"><img class="alignleft" id="blogsy-1367417880102.4077" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-17.04.2013-0454.jpg" width="150" /></a></div>
<div>Noch eine Stunde Fahrt und wir erreichen Santa Clara, die Stadt in der Che Guevara den entscheidenden Sieg gegen das Batista Regime gelang.</div>
<div>Er schaffte es im Dezember 1958 mit nur 150 Mann, Santa Clara in die Gewalt der Guerilleros zu bringen und die Verbindung zwischen dem West- und Ostteil der Insel zu kappen.</div>
<div>Nach der Kapitulation von Santa Clara war der Weg nach Havanna frei.</div>
<p><br clear="left" /></p>
<div>Wir erreichen unser etwas außerhalb der Stadt gelegenes Hotel Los Caneyes gegen Sechs. Es ist eine tolle Anlage mit kleinen flachen Häusern, die großzügig im weitläufigen Gelände verteilt sind.</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-20.04.2013-1854.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2697]" title="Über die Perle des Südens nach Santa Clara"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367417880072.8337" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-20.04.2013-1854.jpg" width="600" height="1004" /></a></div>
<div>Zum Abendessen geht es in die Stadt nicht ohne noch ein Fotostopp am Che Guevara Mausoläum zu machen.</div>
<div>Die fast sieben Meter hohe Bronzestatue ist in meinen Augen allerdings nicht wirklich gelungen.</div>
<div>Das Abendessen besteht aus einem Salat, Reis, Kürbis, Calamari, Fisch und Hühnchen, und könnte etwas besser gewürzt sein. Wie bisher gibt es auch hier wieder gute Livemusik zum Essen.</div>
<div></div>
<div>Nach dem Essen spazieren wir noch über den für diese Zeit (es ist kurz nach Zehn) sehr belebten zentralen Platz, dem Parque Vidal.</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-17.04.2013-0453.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2697]" title="Über die Perle des Südens nach Santa Clara"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367417880096.2295" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-17.04.2013-0453.jpg" width="800" height="450" /></a></div>
<div>Aus den sehr vollen Lokalen am Rande des Platzes dringt schöne Livemusik. Zahlreiche Studenten genießen ihren Cocktail auf den Stufen, oder den Bänken vor der Lokalen. Man spürt wieder dieses entspannte, musikalisch, beschwingte Feeling das hier überall herrscht.</div>
<div>Der Platz ist umsäumt von wunderschönen und imposanten Herrenhäusern, dem wuchtigem Rathaus und der schönen neugotischen Kirche. Und inmitten dieser schönen Gebäude sitzt ein hässliches 11 stöckiges Betonhochhaus.</div>
<div>Es handelt sich um das Hotel Santa Clara Libre, das die letzte Bastion der Batista Soldaten war, und noch von zahlreichen Einschusslöchern gekennzeichnet ist.</div>
<div></div>
<div>Zurück im Hotel wird noch schnell der Rucksack für die zweitägige Wanderung in den Topes de Collantes Nationalpark gepackt.</div>
<div></div>
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		<title>Wanderung im Nationalpark Topes de Collantes</title>
		<link>http://ottosreisen.de/blog/16-wanderung-im-nationalpark-topes-de-collantes/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 21:18:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuba 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Um 08:30 holt uns der Bus ab und wir fahren knapp zwei Stunden bis an den Rand des Nationalparks Topes de Collantes. Einen ersten Überblick über die Schönheit dieses grünen Paradieses bekommen wir von einem Aussichtspunkt mit Blick auf den Hanabanilla Stausee. Nach diesem Fotostopp steigen wir ein in den Wanderweg und laufen eine knappe Stunde bergab bis an das Ufer des Sees. Der Weg durch den sattgrünen Wald ist gesäumt mit Pinien, Eukalyptus, Baumfarnen und blühenden Orchideen. Wir entdecken&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/16-wanderung-im-nationalpark-topes-de-collantes/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-20.04.2013-2207.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2702]" title="Wanderung im Nationalpark Topes de Collantes"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367417961176.953" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-20.04.2013-2207.jpg" width="800" height="371" /></a></div>
<div>Um 08:30 holt uns der Bus ab und wir fahren knapp zwei Stunden bis an den Rand des Nationalparks Topes de Collantes.</div>
<div>Einen ersten Überblick über die Schönheit dieses grünen Paradieses bekommen wir von einem Aussichtspunkt mit Blick auf den Hanabanilla Stausee.</div>
<div>Nach diesem Fotostopp steigen wir ein in den Wanderweg und laufen eine knappe Stunde bergab bis an das Ufer des Sees. Der Weg durch den sattgrünen Wald ist gesäumt mit Pinien, Eukalyptus, Baumfarnen und blühenden Orchideen. Wir entdecken direkt zu Beginn der Wanderung den Nationalvogel Kubas den Tocororo, der in seinem blau-rot-weißen Gefieder die Farben der Staatsflagge trägt.</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-20.04.2013-2216.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2702]" title="Wanderung im Nationalpark Topes de Collantes"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367417961183.4238" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-20.04.2013-2216.jpg" width="800" height="800" /></a></div>
<div>Obwohl wir noch recht früh unterwegs sind und bergab gehen kommen wir gut ins Schwitzen. Daher sind wir auch froh, dass die heutige Etappe recht kurz ist.</div>
<div></div>
<div>Am See holt uns ein kleines Boot ab und wir fahren gute eine Stunde über den See und können den tropischen Wald am Ufer betrachten. Teilweise sieht es hier aus wie eine Mischung aus norwegischer Fjordlandschaft und schottischem Bergsee.</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-20.04.2013-2232.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2702]" title="Wanderung im Nationalpark Topes de Collantes"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367417961289.7039" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-20.04.2013-2232.jpg" width="800" height="800" /></a></div>
<p>Wir erreichen ein sehr schön gelegenes Restaurant am Seeufer und genießen unser Mittagessen bestehend aus einem Salat, leider recht trockenem Schweinefleisch, Kochbananen und Reis mit schwarzen Bohnen. Wie gehabt könnte man dieses Gericht mit etwas Soße und ein wenig mehr Würze deutlich aufwerten.<br />
&nbsp;<br />
Nach dem Essen geht es noch in das Informationszentrum des Nationalparks. Hier erhalten wir eine sehr persönliche Einführung über den Park und bekommen zur Stärkung gegen ein paar Cent super frisches und ganz reifes Obst. &#8212; So leckere und Reife Mangos habe ich noch nie gegessen!<br />
Ich packe noch etwas Obst für die morgige Wanderung ein, und wir fahren weiter mit dem Boot bis nach El Nicho.<br />
&nbsp;<br />
Hier beziehen wir unser Camp. Es ist natürlich ein staatliches Unternehmen und man spürt etwas einen militärischen Charakter. Die Nacht werden wir in Zelten verbringen, die Helfer für uns aufgebaut haben. Die Helfer, die zur Armee gehören bewachen auch unser Zeltlager und wir fühlen uns ganz besonders sicher.<br />
&nbsp;<br />
Direkt an unserem Zeltplatz liegt ein toller Wasserfall der kaskadenförmig 15 Meter in die Tiefe stürzt. Darunter liegen kleine Naturschwimmbäder in die wir uns nach der Wanderung direkt hineinstürzen.<br />
Das Wasser ist etwas frisch, stellt aber eine schöne Erfrischung dar.<br />
&nbsp;<br />
Zum Abendbrot gibt es als willkommene Abwechslung Kartoffeln und Rindfleisch, und das sogar mit etwas Soße.<br />
Nach dem Essen werden noch ein paar nicht ganz jugendfreie Witze erzählt und wir gehen gegen Zehn ins Zelt.<br />
&nbsp;<br />
Die Natur in unserem Dschungelcamp ist allerdings nicht wirklich ruhig. Man hört den kleinen Fluss vorbei rauschen, die Grillen zirpen, die Frösche quaken und der ein oder andere Hund vom Restaurant bellt auch noch. &#8212; Ich bin also etwas unromantisch und setzte meine Ohropax ein.</p>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-20.04.2013-2250.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2702]" title="Wanderung im Nationalpark Topes de Collantes"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367417961284.5457" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-20.04.2013-2250.jpg" width="800" height="857" /></a></div>
<div></div>
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		<title>Der Dschungel wird dichter</title>
		<link>http://ottosreisen.de/blog/17-der-dschungel-wird-dichter/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Apr 2013 21:20:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuba 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Der zweite Tag im Topes de Collantes startet recht früh. Um halb sieben ist das &#8220;Camp&#8221; bereits wach und um halb neun sind wir am Startpunkt unserer heutigen Wanderung. Der Wald ist zunächst noch etwas lichter und am Wegesrand entdecken wir immer wieder interessante Gewächse und auch so manches Tier. Am Kamerafreundlichsten sind wieder die Tocororos. Die sieht man auf Grund ihrer leuchtenden Farben recht gut, und sie bleiben auch immer brav sitzen bis wir sie von allen Seiten fotografiert&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/17-der-dschungel-wird-dichter/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div>Der zweite Tag im Topes de Collantes startet recht früh. Um halb sieben ist das &#8220;Camp&#8221; bereits wach und um halb neun sind wir am Startpunkt unserer heutigen Wanderung.</div>
<div>Der Wald ist zunächst noch etwas lichter und am Wegesrand entdecken wir immer wieder interessante Gewächse und auch so manches Tier.</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-20.04.2013-2347.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2707]" title="Der Dschungel wird dichter"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367418119272.0366" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-20.04.2013-2347.jpg" width="800" height="800" /></a></div>
<div>Am Kamerafreundlichsten sind wieder die Tocororos. Die sieht man auf Grund ihrer leuchtenden Farben recht gut, und sie bleiben auch immer brav sitzen bis wir sie von allen Seiten fotografiert haben.</div>
<div>Der Wald durch den wir wandern wird teilweise auch bewirtschaftet und daher gibt es immer wieder kleine Kaffeeplantagen mitten im Dickicht des Waldes. Viele der Café Arabica Streucher sind gerade in der Blüte und sie verströmen einen intensiven, süßlichen und sehr angenehmen Geruch.</div>
<div></div>
<div>Auf den meisten Bäumen sieht man kleine, mittlere oder sehr große Bromelien, also Aufsitzerpflanzen oder Epiphyten die ihre Nährstoffe aus der Luft aufnehmen.</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-21.04.2013-0003.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2707]" title="Der Dschungel wird dichter"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367418119308.7961" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-21.04.2013-0003.jpg" width="800" height="800" /></a></div>
<div>Von anderen Bäumen hängen vielfach Lianen und Luftwurzeln. Oftmals sieht man abgefallene Palmblätter, die teilweise rießig groß, lang und schwer am Boden liegen, oder auch auf den Ästen anderer Bäume hängen geblieben sind. Es ist warm und die Feuchtigkeit ist noch nicht sehr hoch, aber man spürt sie deutlich.</div>
<div></div>
<div>Wir erreichen eine schöne Lichtung auf der wir unsere kleinen Lunchpakete essen. Am Rand der Lichtung hängt eine riesige Pampelmuse, die wir ernten und sofort probieren. Sie hat eine extrem dicke Schale wie eine Pomelo, und schmeckt sehr, sehr sauer, aber auch fruchtig.</div>
<div></div>
<div>Nach dem Mittagessen wandern wir weiter bis zum kleine Dorf &#8220;Cien Rosas&#8221; (100 Rosen). Hier wartet der LKW, der uns auch heute Morgen zum Startpunkt der Wanderung gebracht hat. Wer nicht mehr wandern mag, kann ab hier mit dem LKW weiter fahren. Nur Birgit hat etwas geschwächelt und fährt mit dem LKW, der Rest der Gruppe wandert weiter.</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-21.04.2013-0523.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2707]" title="Der Dschungel wird dichter"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367418119297.1658" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-21.04.2013-0523.jpg" width="800" height="800" /></a></div>
<div></div>
<div>Jetzt wird der Wald noch dichter und wir sehen die ersten Bambusbäume. Es sind wirklich Bäume! Teilweise riesig groß, und über 20 Meter hoch. Die Stämme sind bis zu 20 cm im Durchmesser.</div>
<div>Ein herrlicher Wasserfall der aus 20 Metern Höhe über zwei Stufen in die Tiefe fällt liegt auf unserem Weg, und kurz danach erreichen wir ein tolles Naturschwimmbecken. Hier springen die meisten von uns sofort rein und genießen diese willkommene Abkühlung.</div>
<div></div>
<div>Bis zu unserem heutigen Etappenziel sind es nur noch zwei Kilometer und wir erreichen um vier Uhr die Casa de la Gallega, der Campingplatz für die Nacht. Als wir gerade angekommen sind, fängt es an zu regnen. Es ist nur ein kurzer Schauer, und schon bald ist es wieder vorbei, doch nach der kurzen Abkühlung die der Regen gebracht, hat ist es nun noch schwüler.</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-21.04.2013-0532.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2707]" title="Der Dschungel wird dichter"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367418119345.7065" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-21.04.2013-0532.jpg" width="800" height="800" /></a></div>
<div></div>
<div>Die Zelte sind schon aufgebaut, allerdings sind die Isomatten in der letzten Zeit nur von den Hühnern benutzt worden und wir müssen sie erst einmal reinigen.</div>
<div></div>
<div>Zur Strafe gibt es zum Abendbrot auch Hühnchen.</div>
<div>Das Hühnchen ist sehr lecker und ganz zart, und es gibt tatsächlich wieder Soße.</div>
<div></div>
<div>Beim Abendessen gibt uns Norge noch ein Rätsel über 30 CUC, einer Flasche Rum und 2 bis 3 CUC Wechselgeld auf. Wir haben keine Ahnung wie wir das Rätsel lösen können, und es beschäftig uns noch recht lange an diesem Abend.</div>
<div></div>
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		<title>Kulturschock inklusive</title>
		<link>http://ottosreisen.de/blog/18-kulturschock-inklusive/</link>
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		<pubDate>Thu, 18 Apr 2013 21:23:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuba 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Der letzte Wandertag im Nationalpark beginnt wieder früh um halb sieben, damit wir um kurz nach acht aufbrechen können. Es geht über schmale Hohlwege relative steil bergauf und bergab. Wieder ist es heiß und schwül und wir kommen ordentlich ins Schwitzen. Der Wald ist Grün, und zwar Grün in den Unterschiedlichsten Nuancen. Von dem zarten hellen Grün jungen Triebe der Bromelien, über das etwas kräftigere Grün der riesigen Baumfarne, bis hin zum dunklen Grün der alten Baumriesen. Doch zwischen diesen&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/18-kulturschock-inklusive/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="separator" style="clear: both; text-align: left;"><a style="clear: left; float: left; margin-bottom: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-22.04.2013-1446.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2711]" title="Kulturschock inklusive"><img class="alignnone" id="blogsy-1367418262474.6858" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-22.04.2013-1446.jpg" width="800" height="800" /></a></div>
<div>Der letzte Wandertag im Nationalpark beginnt wieder früh um halb sieben, damit wir um kurz nach acht aufbrechen können.</div>
<div>Es geht über schmale Hohlwege relative steil bergauf und bergab. Wieder ist es heiß und schwül und wir kommen ordentlich ins Schwitzen. Der Wald ist Grün, und zwar Grün in den Unterschiedlichsten Nuancen. Von dem zarten hellen Grün jungen Triebe der Bromelien, über das etwas kräftigere Grün der riesigen Baumfarne, bis hin zum dunklen Grün der alten Baumriesen.</div>
<div>Doch zwischen diesen verschiedenen Grüntönen sticht immer wieder eine kräftig leuchtende Blüte ins Auge. Mal sind es kleine Orchideen die Gelb, Blau, oder Rot aus dem Unterholz schimmern, oder es sind die großen roten Blüten der Hibiskusbäume.</div>
<div>Durch die bunten Blüten angelockt, sitzt dann auch immer wieder ein bunter Vogel singend im Baum.</div>
<div></div>
<div>Wir gehen sehr gemütlich und erreichen pünktlich unser Restaurant für die Mittagspause den Parque Codina. Hier gibt es nach dem sehr erfrischen Begrüßungscocktail &#8220;Jincila&#8221; ein super leckeres Spanferkel.</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-22.04.2013-1456.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2711]" title="Kulturschock inklusive"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367418262471.44" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-22.04.2013-1456.jpg" width="600" /></a></div>
<div></div>
<div>Nachdem wir uns so gut gestärkt haben geht es bis kurz hinter Trinidad in die große All-inclusive Anlage &#8220;Brisas Trinidad del Mar&#8221;.</div>
<div>Die Anlage, die direkt an einem weißen Karibik-Traumstrand liegt, hat alles zu bieten, was eine Vier Sterne Anlage dieser Art zu bieten hat. Doch es ist nach den eher einfachen, naturverbundenen und auch einsamen letzten Tagen eine Umstellung nun plötzlich von so vielen, lauten Menschen umgeben zu sein &#8212; es ist schon ein kleiner Kulturschock.</div>
<div>Für einige Mitreisende ist es das erste Mal, dass sie so eine Anlage sehen, und man steht dem Ganzen mit eher Gemischen Gefühlen entgegen.</div>
<div>Ich kenne solche All-inclusive Urlaube natürlich und kann mich damit gut arrangieren, doch es ist eben etwas anderes ob man von quakenden Fröschen oder von der Animationsshow unterhalten wird. &#8212; Obwohl der Unterschied manchmal gar nicht so groß ist. <img src='http://ottosreisen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-22.04.2013-1519.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2711]" title="Kulturschock inklusive"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367418262480.2969" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-22.04.2013-1519.jpg" width="800" height="800" /></a></div>
<div></div>
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		<title>Trinidad ist gemütlich &#8211; Trinidad ist Musik</title>
		<link>http://ottosreisen.de/blog/19-trinidad-ist-gemuetlich-trinidad-ist-musik/</link>
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		<pubDate>Fri, 19 Apr 2013 21:24:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuba 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Frühstück fahren wir nach Trinidad, und besichtigen das ehemalige koloniale Juwel der Spanier. Dadurch, dass der Zuckerrohranbau hier stark an Bedeutung verlor, viel die Stadt letztes Jahrhundert in einen Dornröschenschlaf, wodurch die historische Kolonialarchitektur weitgehend erhalten geblieben ist. Die Zuckerbarone bauten sich ihre Prachtvillen, um zu zeigen was man so hat. An den Wohnhäusern sind die Fassaden eher schlichter, doch die Säulenbalkone und die riesigen Holztüren zeigen den einstigen Reichtum der Stadt. Schaut man in die Häuser der&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/19-trinidad-ist-gemuetlich-trinidad-ist-musik/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-22.04.2013-1715.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2716]" title="Trinidad ist gemütlich - Trinidad ist Musik"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367418378657.9478" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-22.04.2013-1715.jpg" width="800" height="800" /></a></div>
<div>Nach dem Frühstück fahren wir nach Trinidad, und besichtigen das ehemalige koloniale Juwel der Spanier.</div>
<div>Dadurch, dass der Zuckerrohranbau hier stark an Bedeutung verlor, viel die Stadt letztes Jahrhundert in einen Dornröschenschlaf, wodurch die historische Kolonialarchitektur weitgehend erhalten geblieben ist.</div>
<div>Die Zuckerbarone bauten sich ihre Prachtvillen, um zu zeigen was man so hat. An den Wohnhäusern sind die Fassaden eher schlichter, doch die Säulenbalkone und die riesigen Holztüren zeigen den einstigen Reichtum der Stadt.</div>
<div>Schaut man in die Häuser der Altstadt hinein, was aufgrund der stets geöffneten Fenster sehr gut geht, entdeckt man ebenfalls viele kunstvolle Details. So präsentieren die Bewohner stolz ihre Mosaik- und Marmorfußböden, stuckverzierte Wände, kristallene Kronleuchter und antike Möbel aus Edelhölzern.</div>
<div>Grün bewachsene Innenhöfe sind oft wunderschön als Privatrestaurants hergerichtet, und locken mit entspannter Musik zum Verweilen.</div>
<div>Entspannt. &#8212; Dies ist das Wort was einem sofort einfällt wenn man hier durch die Straßen schlendert. Es geht sehr gemütlich zu. Man sitzt entweder vor dem Haus, oder im Fenster, oder noch besser ganz relaxed im Schaukelstuhl im Haus inmitten seiner kleinen Schätze.</div>
<div>Vielfach sitzt ein kleiner Vogel im Käfig mit dabei. Und wechselt man den Platz, dann wird auch der Vogel mitgenommen.</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-22.04.2013-1646.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2716]" title="Trinidad ist gemütlich - Trinidad ist Musik"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367418378706.8757" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-22.04.2013-1646.jpg" width="800" height="800" /></a></div>
<div></div>
<h3>Lebensmittel vom Staat</h3>
<div>Wir schlendern weiter und schauen uns ein Libreta-Geschäft mit dem sehr übersichtlichen Warenangebot an; die Regale sind nämlich fast leer.</div>
<div>Viele der Bewohner von Trinidad leben vom Tourismus und haben damit auch Zugang zur Devisenwährung CUC. Mit CUC kann man in den CUC Läden aus einem breiten Warenangebot auswählen.</div>
<div>Der normale Arbeiter erhält seinen Lohn aber in Pesos. So erhält ein Geringverdiener ca. 250 Pesos (10 CUC), ein Durchschnittsverdiener ca. 450 Pesos (19 CUC) im Monat. Spitzenverdiener, z.B. der Verwaltungsdirektor eines Krankenhauses, können bis zu 1000 Pesos (42 CUC) verdienen.</div>
<div>Ein CUC sind ca. 0,80 Euro. Also erhält der Normalverdiener umgerechnet 15,80 Euro (pro Monat!).</div>
<div>Damit die Bevölkerung mit dem geringen Einkommen überleben kann sind alle Grundnahrungsmittel stark subventioniert, aber auch rationiert.</div>
<div>Jede Familie erhält eine Libreta, das Bezugsheft, mit dem man (nach Verfügbarkeit) Waren wie Reis, Mehl, Zucker oder Kaffee einkaufen kann. In der Libreta wird genau hinterlegt welche Waren in welcher Menge der Familie zustehen. Kinder und alte Menschen erhalten zusätzliche Rationen wie z.B. Milch.</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-22.04.2013-1657.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2716]" title="Trinidad ist gemütlich - Trinidad ist Musik"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367418378640.1353" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-22.04.2013-1657.jpg" width="800" height="800" /></a></div>
<div></div>
<h3>Rhythmus liegt in der Luft</h3>
<div>Den Abend verbringen wir am Plaza Mayor, dem zentralen Platz in der Altstadt Trinidads. Und &#8220;Nomen est omen&#8221; setzen wir uns auf die Stufen des Casa de la Música um hier einer tollen Liveband zu lauschen.</div>
<div>Die Gruppe ist schon von der Größe beeindruckend, da gut 14 Mann auf der Bühne stehen und eine schöne Mischung aus Salsa, Rumba, Cha-Cha-Cha und Mambo präsentieren.</div>
<div>Präsentieren; das hat sich auch die Kubanische Jugend vorgenommen. Auf der großen Freiluftfläche gibt es zahlreiche Junge Frauen, die sich in sehr enge und extrem figurbetonte Kleidchen verpackt haben. Andere tragen Rückenfreie Kleider, die so tief ausgeschnitten sind, dass einem die Schwüle der Nacht plötzlich noch einige Grad heißer erscheint. Mir ist zwar unerklärlich wie die Damen es schaffen auf ihren High Heels auch noch über das Kopfsteinpflaster zu laufen, den Gedanken vergesse ich aber beim nächsten Minirock schon wieder.</div>
<div></div>
<div>Das Publikum besteht zum großen Teil aus Kubanern, und die hält es nicht lange auf den Plätzen und tanzen so gekonnt ihre Figuren, dass man schon neidisch auf diesen perfekten Hüftschwung werden kann.</div>
<div>Es ist eine Freude den Paaren auf der Tanzfläche zuzuschauen. Einige Pärchen tanzen auch zusammen und wechseln so gekonnt die Partner während der Drehung, das man diesen Partnertausch zunächst gar nicht bemerkt.</div>
<div>Bei manchen Mitreisenden kommt dann auch der Gedanke an einen Tanzschulbesuch in Deutschland auf.</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-22.04.2013-1822.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2716]" title="Trinidad ist gemütlich - Trinidad ist Musik"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367418378681.1711" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-22.04.2013-1822.jpg" width="800" height="800" /></a></div>
<div></div>
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		<title>Fahrt nach Osten</title>
		<link>http://ottosreisen.de/blog/20-fahrt-nach-osten/</link>
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		<pubDate>Sat, 20 Apr 2013 21:26:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuba 2013]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ottosreisen.de/?p=2720</guid>
		<description><![CDATA[Ein langer Tag auf der Straße bringt uns 450 km weit in den Ostern Kubas. Gegen Eins erreichen wir Camagüey, die drittgrößte Stadt Kubas. Sie ist die Drehscheibe zwischen dem West- und Ostteil der Insel. Die Stadt hat eine Einkaufsstraße die einen glauben lässt man habe gerade das Land verlassen und befände sich in einer Einkaufsstraße irgendwo in Europa. Wir sehen große Geschäfte mit westlichen Produkten, so gibt es hier z.B. einen Adidas Laden und Elektronik Geschäfte preisen moderne Unterhaltungselektronik&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/20-fahrt-nach-osten/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div>Ein langer Tag auf der Straße bringt uns 450 km weit in den Ostern Kubas.</div>
<div>Gegen Eins erreichen wir Camagüey, die drittgrößte Stadt Kubas. Sie ist die Drehscheibe zwischen dem West- und Ostteil der Insel.</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-30.04.2013-0048.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2720]" title="Fahrt nach Osten"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367418451804.8792" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-30.04.2013-0048.jpg" width="700" height="700" /></a></div>
<div>Die Stadt hat eine Einkaufsstraße die einen glauben lässt man habe gerade das Land verlassen und befände sich in einer Einkaufsstraße irgendwo in Europa. Wir sehen große Geschäfte mit westlichen Produkten, so gibt es hier z.B. einen Adidas Laden und Elektronik Geschäfte preisen moderne Unterhaltungselektronik an.</div>
<div>Aber direkt eine Straße weiter zeigt die Stadt ihre Koloniale Seite mit großen Plätzen, hübschen Häusern mit hölzernen Balkonen und Fensterverzierungen und natürlich auch wieder eher landestypische Geschäfte.</div>
<div>Mittagessen gibt es in einem sehr schönen Privatrestaurant, mit einer wunderbaren Atmosphäre. Die Auswahl und die Qualität der Speisen ist hier deutlich besser als in einem der Staatlichen Restaurants.</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-30.04.2013-0101.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2720]" title="Fahrt nach Osten"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367418451782.1672" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-30.04.2013-0101.jpg" width="700" height="700" /></a></div>
<div></div>
<div>Unser Tagesziel ist Bayamo, die Hauptstadt der Provinz Granma. Granma ist der Name der Jacht mit denen die Guerilleros im Dezember 1956 in Kuba landeten, und die wir in Havanna gesehen haben.</div>
<div>Die Stadt Bayamo hat eine sehr schöne Plaza an der auch unser Hotel Royalton liegt. Auf der Plaza spielen bis spät in die Nacht viele Kinder, die sogar einen kleinen &#8220;Fuhrpark&#8221; an Dreirädern zur Verfügung haben.</div>
<div>Die Fußgängerzone &#8220;Boulevard&#8221; ist eine der schönsten die wir bisher gesehen haben. Alles ist blitzsauber, und mit zahlreichen Skulpturen und Keramikmosaiken verziert.</div>
<div>Am Abend ist der Boulevard mit Leben gefüllt und an jeder Ecke ist Programm. So gibt es natürlich Livemusik, eine kleine Theateraufführung, eine Vernissage mit einer Performance, oder man trifft sich einfach auf der Plaza.</div>
<div>Es ist Samstagabend und das Leben spielt sich auf den Straßen ab. Die Frauen sind aller wieder hübsch zurecht gemacht und man spürt überall die kubanische Lebensfreude.</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-30.04.2013-0115.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2720]" title="Fahrt nach Osten"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367418451797.037" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-30.04.2013-0115.jpg" width="700" height="584" /></a></div>
<div></div>
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		<title>Gipfelbesteigung &#8212; nicht für mich!</title>
		<link>http://ottosreisen.de/blog/21-gipfelbesteigung-nicht-fur-mich/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Apr 2013 21:28:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuba 2013]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://ottosreisen.de/?p=2723</guid>
		<description><![CDATA[Pünktlich um Acht brechen wir auf in Richtung Sierra Maestra zu unserer Zweitägigen Wanderung und der Besteigung des Pico Turquino. Der Pico ist mit 1974 Metern, der höchste Berg Kubas und der Aufstieg durch den dichten Regen- und Nebelwald der Sierra Maestra ein absoluter Höhepunkt dieser Reise. Doch leider habe ich mit Gipfelbesteigungen kein Glück, denn wie schon bei der geplatzten Besteigung des Teide auf Teneriffa vor sechs Monaten, fällt dieses Highlight aus. Heute ist angeblich eine Gruppe von Regierungsbeamten&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/21-gipfelbesteigung-nicht-fur-mich/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<div>Pünktlich um Acht brechen wir auf in Richtung Sierra Maestra zu unserer Zweitägigen Wanderung und der Besteigung des Pico Turquino.</div>
<div>Der Pico ist mit 1974 Metern, der höchste Berg Kubas und der Aufstieg durch den dichten Regen- und Nebelwald der Sierra Maestra ein absoluter Höhepunkt dieser Reise.</div>
<div>Doch leider habe ich mit Gipfelbesteigungen kein Glück, denn wie schon bei der geplatzten Besteigung des Teide auf Teneriffa vor sechs Monaten, fällt dieses Highlight aus.</div>
<div>Heute ist angeblich eine Gruppe von Regierungsbeamten auf der Hütte Campamento Joaquín, und beansprucht unsere lange im Vorfeld gebuchten Übernachtungsplätze.</div>
<div>Nach langem hin und her mit der Verwaltung des Nationalparks gestattet man uns dann noch eine kleine Wanderung zum &#8220;Comandancia de la Plata&#8221;, dem Hauptquartier der Rebellen um Fidel Castro von 1957.</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-30.04.2013-0000.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2723]" title="Gipfelbesteigung -- nicht für mich!"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367418524739.1587" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-30.04.2013-0000.jpg" width="800" height="800" /></a></div>
<div>Die Sierra Maestra war das Gebiet in dem sich die Rebellen nach ihrer Landung auf Kuba lange aufhielten um sich zu formieren, neue Mitstreiter ausbildeten und von hier aus Guerillaangriffe starteten.</div>
<div>Wir wandern also recht frustriert durch den sehr dichten Wald, und sehen unser eigentlich geplantes Ziel in der Ferne vor uns liegen. &#8212; Schade, aber dieses Ziel erreichen wir in diesem Urlaub nicht mehr.</div>
<div>Wir erleben bei der Miniwanderung einen kleinen Ausschnitt der vielfältigen Flora und Fauna die hier auf acht Vegetationszonen herrscht. Im Lager von Fidel und Co. sehen wir wie geschickt die Hütten im Wald versteckt waren, und man kann sich gut vorstellen wie die Rebellen hier ein Jahr verbracht haben.</div>
<div class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-30.04.2013-0014.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2723]" title="Gipfelbesteigung -- nicht für mich!"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367418524759.1396" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-30.04.2013-0014.jpg" width="800" height="608" /></a></div>
<div>Da ja unsere eigentliche Übernachtungsmöglichkeit nun nicht verfügbar ist fahren wir in das einfache Hotel &#8220;Villa Balcón de la Sierra&#8221; in Bartolome Maso.</div>
<div>Wir verbringen den Abend auf der überdachten Terrasse von Jan, wo wir auf seinen Geburtstag anstoßen.</div>
<div>Der plötzlich einsetzende starke Regen bringt etwas Abkühlung, und ich wünsche mir ich wäre nun in der Hütte auf dem Pico und könnte dort diesen erfrischenden Regen genießen.</div>
<div></div>
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		<title>Kirche, Fels und Federboas</title>
		<link>http://ottosreisen.de/blog/22-kirche-fels-und-federboas/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 21:30:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuba 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute würden wir laut Programm den Pico Turquino erstürmen, aber dies Erlebnis bleibt uns leider verwehrt. Das Ersatzprogramm bringt uns nach Santiago de Cuba. Auf dem Weg besuchen wir die &#8220;Basiliaca El Cobre&#8221;, die bedeutendste Kirche des Landes, die für Katholiken, wie für Anhänger der Santería (die afrokubanische Religion) von großer Bedeutung ist. Das imposante Bauwerk in den Bergen der Sierra Maestra zieht zahlreiche Wallfahrer an, und etliche Prominenz vor allem viele Sportler haben hier schon mit persönlichen Gaben um&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/22-kirche-fels-und-federboas/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-01.05.2013-0358.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2727]" title="Kirche, Fels und Federboas"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367418650692.2393" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-01.05.2013-0358.jpg" width="800" height="533" /></a></p>
<p>Heute würden wir laut Programm den Pico Turquino erstürmen, aber dies Erlebnis bleibt uns leider verwehrt.<br />
Das Ersatzprogramm bringt uns nach Santiago de Cuba.<br />
Auf dem Weg besuchen wir die &#8220;Basiliaca El Cobre&#8221;, die bedeutendste Kirche des Landes, die für Katholiken, wie für Anhänger der Santería (die afrokubanische Religion) von großer Bedeutung ist.<br />
Das imposante Bauwerk in den Bergen der Sierra Maestra zieht zahlreiche Wallfahrer an, und etliche Prominenz vor allem viele Sportler haben hier schon mit persönlichen Gaben um Beistand gebetet. 1998 besuchte Papst Johannes Paul der Zweite die Kirche.<br />
Nach der Besichtigung der Kirche fahren wir weiter bis nach Santiago de Cuba und beziehen unser Hotel &#8220;Las Americas&#8221;. Das Hotel ist ganz in Ordnung, hatte aber schon einmal bessere Tage erlebt.</p>
<p>Damit wir wenigstens ein bisschen wandern, fahren wir zum &#8220;Gran Piedra&#8221; dem großen Stein. Es ist einer der größten Monolithen der Welt und ist 50 Meter lang und 25 Meter hoch. Der große Stein liegt auf der Spitze eines 1234 m hohen Berges. Eine Treppe führt auf den Stein herauf und man hat eine sehr schöne Aussicht über die Umgebung und den dichten, teilweise mit Wolken bedeckten Wald und die Berge. Man sieht Santiago, die Küste und das Meer.<br />
Nach einer kleinen Wanderung erreichen wir einen schönen Botanischen Garten in dem es einige Orchideen zu bestaunen gibt.<br />
In der rekonstruierten französischen Kaffeeplantage lernen wie einiges über die Lebensweise des ehemaligen Gutsbesitzers und über die Kaffeeproduktion.<br />
Zum Abschluss gibt es noch einen köstlichen Kubanischen Café Arabica.</p>
<p class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-01.05.2013-0426.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2727]" title="Kirche, Fels und Federboas"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367418650719.7869" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-01.05.2013-0426.jpg" width="800" height="526" /></a></p>
<p>Zum Abendprogramm geht es ins Tropicana Cabaret. Das Gelände des Cabarets hat, wie große Teile der Ostinsel, unter dem Hurrikan <em>Sandy, </em>der im November letzten Jahres über die Insel fegte, gelitten.<br />
Der Hurrikan hat große Verwüstung angerichtet, und elf Menschen sind auf Kuba bei dem Sturm ums Leben gekommen.<br />
Das Theater mit der Showbühne ist eine Open Air Veranstaltung, und die Bühne samt Aufbauten wurde durch Sandy so stark beschädigt, dass das Theater bis vor zwei Wochen geschlossen war.<br />
Um jetzt wieder Touristen zur Show zu locken gibt es Sonderpreise, so bezahlt man pro Person nur 20 CUC und erhält dafür eine Flasche Siebenjährig Rum und Cola.<br />
Mir reicht die Cola um die farbenprächtige Show zu genießen. Es sind eine große Anzahl sehr knapp eingekleideter Damen und Herren, die über die Bühne wirbeln und eine flotte und schwungvolle Show präsentieren. Die gut anderthalbstündige Show ist sehr kurzweilig und erzählt die Geschichte der Kubaner in musikalischer Form, mit viel nackter Haut.</p>
<p><a href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_0309.jpg" data-lightboxplus="lightbox[2727]" title="Kirche, Fels und Federboas"><img class="alignleft size-full wp-image-2868" alt="IMG_0309" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_0309.jpg" width="2048" height="2048" /></a></p>
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		<title>Santiago de Cuba</title>
		<link>http://ottosreisen.de/blog/23-santiago-de-cuba/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 21:31:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuba 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute früh holen wir die Besichtigung der Zigarrenfabrik nach. Die Produktion läuft hier jedoch nur auf Sparbetrieb, da die Lieferung der Tabakblätter aussteht. Der Tabak kommt aus Pinar del Rio, und die Lieferung ist erst für morgen angekündigt. Wir sehen dennoch alle Produktionsschritte, und sind vor allen Dingen von der sehr strengen Qualitätskontrolle beeindruckt. Das Drehen und Pressen einer Zigarre erfolgt von ein und derselben Person, und die meisten der Dreher sind weiblich. Nach dem Drehen werden sie nach Farbe&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/23-santiago-de-cuba/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Heute früh holen wir die Besichtigung der Zigarrenfabrik nach. Die Produktion läuft hier jedoch nur auf Sparbetrieb, da die Lieferung der Tabakblätter aussteht. Der Tabak kommt aus Pinar del Rio, und die Lieferung ist erst für morgen angekündigt.<br />
Wir sehen dennoch alle Produktionsschritte, und sind vor allen Dingen von der sehr strengen Qualitätskontrolle beeindruckt. Das Drehen und Pressen einer Zigarre erfolgt von ein und derselben Person, und die meisten der Dreher sind weiblich. Nach dem Drehen werden sie nach Farbe sortiert, etikettiert, verpackt und die hochwertigen Marken werden meist exportiert.</p>
<p class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-01.05.2013-0614.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2730]" title="Santiago de Cuba"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367418789556.0125" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-01.05.2013-0614.jpg" width="800" height="800" /></a></p>
<p>Es gibt einen kleinen Abstecher zu der ehemaligen Bacardi Rum Fabrik, an deren Verwaltungsgebäude man noch schwach den Namenszug Bacardi lesen kann. Die Fabrik wurde wie die meisten Betriebe von Castro enteignet, und die einst befreundeten Familien Castro und Bacardi trennten sich im Streit.<br />
Daher darf der heute in der Fabrik produzierte Rum auch nicht mehr Bacardi heißen. Der neue Name ist Caney, und ist in Deutschland nur im Spezialhandel erhältlich. &#8220;Havanna Club&#8221; der wohl bekannteste Rum Kubas wird nicht hier, sondern in Santa Cruz del Norte im Nordwesten der Insel produziert.<br />
In der angeschlossen Bar kann man der Rum natürlich probieren und kaufen. Es spielt hier auch eine gute Band, die mir anlässlich meines heutigen Geburtstags ein kleines Ständchen spielt.</p>
<p>Nun fahren wir zur Festung El Morro, die der Stadt ab dem 16. Jahrhundert Schutz gegen die zahlreichen Piraten, und uns heute eine schöne Sicht über die Stadt und die Bucht bietet.<br />
Für meinen Geburtstag hat Robert eine Torte gekauft, die wir uns jetzt im Café des Forts schmecken lassen.</p>
<p>Der nächste Tagesordnungspunkt ist die Besichtigung der Altstadt von Santiago de Cuba. Hier besichtigen wir das älteste Haus Lateinamerikas die &#8220;Casa Diego Velázquez&#8221;. Bei den mächtigen Teakholzmöbeln, -decken und -wänden, sowie den schönen Innenhöfen und all den filigranen Verzierungen wird sich Robert über seinen eigentlichen Berufswunsch klar: Kolonialherr. Ein Beruf mit dem ich mich auch anfreunden könnte.</p>
<p>Im Karnevalsmuseum gibt es nicht so viel zu sehen, aber eine schöne Folklore-Tanzshow präsentiert die Geschichte Kubas. Ganz anders als gestern Abend im Cabaret, und auch absolut sehenswert, besonders da das Publikum mit in die Show integriert wird.</p>
<p>Abends fahren wir wieder in die Stadt zur Casa de la Música, einer Bar in der es jeden Abend gute Live-Musik gibt. Hier ist es nicht ganz so touristisch wie im bekannteren Casa de la Trova.<br />
Wir sehen und hören die Band Septeto Santiaguero, die 2011 die Latin Grammy Awards gewonnen haben.<br />
Die Band ist absolut Spitze und es kommt richtig Stimmung auf, als zwei Profitänzer aus eine der vielen Tanzschulen Santiagos eine Showeinlage geben. Hier sieht man wieder deutlich, dass die Lateinamerikaner eindeutig Musik im Blut haben und ein ganz anderes Körpergefühl, als wir Deutschen besitzen.</p>
<p>Da ist dieses Körpergefühl leider nicht habe, wehre ich mich auch zunächst, als die junge Frau der Tanzschule ausgerechnet mich zum Tanz auf die Bühne holt. Sie bleibt aber hartnäckig und ist auch noch so bezaubernd, daher gebe ich nach und versuche mein Bestes mit ihr eine Rumba zu tanzen. Dass der ganze Saal mir dabei zuschaut macht die Sache auch nicht gerade leichter. Da sie mich aber etwas führt klappt es sogar halbwegs, und ich überlege nun schon ob ich nicht eine Karriere als Profitänzer starten soll. <img src='http://ottosreisen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p class="separator" style="clear: both; text-align: center;"><a style="margin-left: 1em; margin-right: 1em;" href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-01.05.2013-0556.jpg" target="_blank" data-lightboxplus="lightbox[2730]" title="Santiago de Cuba"><img class="aligncenter" id="blogsy-1367418789587.4058" alt="" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/05/wpid-Photo-01.05.2013-0556.jpg" width="800" height="800" /></a></p>
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		<title>Abenteuer Humboldt Nationalpark Teil 1</title>
		<link>http://ottosreisen.de/blog/24-abenteuer-humboldt-nationalpark-teil-1/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Apr 2013 21:33:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuba 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Um kurz vor acht brechen wir auf in Richtung Guantanamo Bay (Die Stadt, nicht die 15 Kilometer entfernte Navy Basis). Nach knapp zwei Stunden erreichen wir die Stadt und laden hier unser Trinkwasser, die Verpflegung sowie Zelte und Isomatten (die sich aber als Schlafsäcke entpuppen) für die nächsten Tage ein. Weiter geht es bis nach Palenque, wo wir alles umladen auf einen geländegängig LKW. Wir steigen auch auf den LKW und los geht die wilde Fahrt, über teilweise sehr abenteuerliche&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/24-abenteuer-humboldt-nationalpark-teil-1/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Um kurz vor acht brechen wir auf in Richtung Guantanamo Bay (Die Stadt, nicht die 15 Kilometer entfernte Navy Basis). Nach knapp zwei Stunden erreichen wir die Stadt und laden hier unser Trinkwasser, die Verpflegung sowie Zelte und Isomatten (die sich aber als Schlafsäcke entpuppen) für die nächsten Tage ein.</p>
<p>Weiter geht es bis nach Palenque, wo wir alles umladen auf einen geländegängig LKW. Wir steigen auch auf den LKW und los geht die wilde Fahrt, über teilweise sehr abenteuerliche Straßen.</p>
<p>Die Wege sind durch den Regen der letzten Tage sehr schlammig und der Wagen surft beinahe auf der Lehmschicht. Wir durchqueren Wasserführende Flüsse, fahren über Brücken die nur wenig breiter sind als der Wagen und müssen immer wieder den Kopf einziehen weil die Äste der Bäume uns sonst von der Laderampe fegen würden. An einer steilen Stelle kommen wir dann trotz der tollen Fahrleistung unseres Fahrers nicht weiter und müssen absteigen, damit der LKW alleine die matschige Piste überwinden kann.</p>
<p>Obwohl, oder gerade weil es so schaukelt ist es eine witzige Fahrt, und wir haben unseren Spaß.</p>
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<p>Die schlechten Straßenverhältnisse führen allerdings dazu, dass wir an dem eigentlichen Startpunkt unserer Wanderung sehr spät ankommen, und der LKW uns direkt zum Besucherzentrum des Humboldt Nationalparks bringt.</p>
<p>Hier essen wir eines der Sandwiches, die wir unten eingepackt haben und erhalten von unseren Guides die Details der bevorstehenden viertägige Wanderung.<br />
Teile unserer Ausrüstung, so sie Zelte, die &#8220;Isomatten&#8221;, Verpflegung und Wasser für die ersten beiden Tage werden auf drei Mulis verladen, und muss nicht von uns getragen werden.</p>
<h2>Pilotreise durch den Humboldt Nationalpark</h2>
<p>Wir sind übrigens die ersten Touristen die diesen Park durchwandern dürfen. Und für alle Beteiligten, auch für die lokalen Führer ist es eine Premiere, und man muss noch Erfahrungen sammeln.</p>
<p>Da wir Pioniere für diese Art des Tourismus sind, wird diese Aktion mit besonderer Aufmerksamkeit bedacht und die Chefs der drei Abschnitte des Nationalparks begleiten uns persönlich.</p>
<h2>Endlich wandern wir</h2>
<p><a href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC08797_web.jpg" data-lightboxplus="lightbox[2731]" title="Abenteuer Humboldt Nationalpark Teil 1"><img class="alignnone size-full wp-image-2938" alt="DSC08797_web" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/DSC08797_web.jpg" width="1920" height="422" /></a></p>
<p>Um halb Drei geht es dann endlich los, und wir wandern durch teilweise frisch geschlagene Wege.</p>
<p>Die Pfade sind schmal und manchmal auch glatt. Immer wieder liegen lose Steine auf dem Weg, und die kleineren Auf- und Abstiege sind tückisch, da jeder Schritt sitzen muss. Die Steigungen sind nicht sehr hoch, aber durch die schwierigen Wege kommen wir nur langsam voran.</p>
<p>Insgesamt ist der Weg sehr anspruchsvoll, und man kommt nur selten dazu die tolle Aussicht und die interessanten Blumen zu genießen. Doch ein paar Eindrücke konnte ich festhalten:<br />
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Und etwas Buntes:<br />
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<p>Spannend wird es als wir einen Fluss überqueren müssen. Der Fluss ist an der Stelle ca. 15 Meter breit mit einer kleinen Insel bei Zweidritteln der Breite. Das Wasser ist ca. 60 cm Tief. Also Schuhe, Strümpfe und Hose aus.</p>
<p>In der Zwischenzeit hat einer der Ranger ein Seil über das Gewässer gespannt. Nun gehen die ersten Wagemutigen, langsam durch den Fluss. Man muss schon etwas aufpassen da die Steine sehr glatt sind.</p>
<p>Als ich an der Reihe bin, habe ich es fast bis auf die rettende Insel geschafft, als ich auf einem der Steine ausrutsche und das Gleichgewicht verliere. Der schwere Rucksack tut das Übrige und ich liege im Wasser.</p>
<p>Das wäre eigentlich nicht schlimm, wann ich nicht meine kleine Kamera außen am Rucksack befestigt hätte.</p>
<p>Sie liegt jetzt zum Trocknen neben mir, und ich hoffe, dass sie das Bad überlebt hat.</p>
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<p>Durch die Flussüberquerung, und die schwierigen Wege, brauchen wir länger als geplant und unsere Wanderung wird noch zu einer Nachtwanderung im Schein des Vollmonds und der Stirnlampen.</p>
<p>Um kurz vor acht erreichen wir dann endlich unser Nachtlager, und freuen uns, dass die Helfer schon die Zelte aufgebaut haben.</p>
<p>Das Zeltlager liegt direkt an einem Fluss, und einige genießen noch ein erfrischendes Bad im Mondschein.</p>
<p><strong>Die heutige Etappe war 9,17 Kilometer lang, und wir waren mit Pausen 5,20 Stunden unterwegs.</strong></p>
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		<title>Festessen im Dorf ohne Friedhof</title>
		<link>http://ottosreisen.de/blog/25-festessen-im-dorf-ohne-friedhof/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 21:34:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuba 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Da wir keine richtigen Isomatten hatten, sondern nur die Schlafsäcke zum drauflegen, haben ich auf dem Betonfußboden nicht wirklich gut schlafen können. Dem Rest der Gruppe ging es scheinbar genauso, denn schon um kurz nach sechs war es in unserem Camp mit der Ruhe vorbei (gefühlt: als ich gerade gut eingeschlafen war). Zur Stärkung gibt es einen leckeren Tee aus &#8220;Negra Cuba&#8221;, einem Kraut das einen fit machen soll, und wir brechen zeitig auf. Direkt zu Anfang müssen wir den&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/25-festessen-im-dorf-ohne-friedhof/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Da wir keine richtigen Isomatten hatten, sondern nur die Schlafsäcke zum drauflegen, haben ich auf dem Betonfußboden nicht wirklich gut schlafen können. Dem Rest der Gruppe ging es scheinbar genauso, denn schon um kurz nach sechs war es in unserem Camp mit der Ruhe vorbei (gefühlt: als ich gerade gut eingeschlafen war).<br />
Zur Stärkung gibt es einen leckeren Tee aus &#8220;Negra Cuba&#8221;, einem Kraut das einen fit machen soll, und wir brechen zeitig auf.<br />
Direkt zu Anfang müssen wir den Fluss, indem wir gestern gebadet haben, überqueren. Da ich keine Lust auf ein erneutes Bad habe, und auch meiner Kamera nachtrauere (die keinen Mucks mehr von sich gibt), bin ich sehr vorsichtig, und erreiche diesmal ohne Absturz das andere Ufer.<br />
Nach dieser Herausforderung wandern wir auf etwas bequemeren Pfaden.<br />
Die Wege sind viel einfacher als gestern, und man kann auch die Natur genießen, ohne sich die Beine zu brechen. Das Gelände wechselt, zwischen dichterem Wald, und etwas offeneren Wegen. Um 12 Uhr machen wir Mittag an einer ehemaligen Chrommiene, und wandern ab da auf einer Jeep Piste.<br />
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Dieser Weg ist noch einfacherer und wir kommen zügig voran. Daher sind wir auch schon um kurz nach zwei an unserem heutigen Endpunkt, dem kleinen Dorf La Melba.</p>
<p>Unser Guide der seit 15 Jahren in dem Dorf La Melba lebt, sagt dass es sich um ein ganz besonderes Dorf handelt. Die Menschen die hier leben werden so gut wie nie krank, und in der Zeit in der er hier lebt sei noch nie ein Mensch gestorben.<br />
Es geht soweit, dass es auch keinen Friedhof in La Melba gibt. Der älteste Bewohner ist weit in den Neunzigern, aber so genau wisse man das nicht.<br />
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Die gesunden Dorfbewohner empfangen uns dann sehr freundlich mit frischen Kokosnüssen, und mit erfrischendem Kokosnusssaft. Für uns wird extra ein Spanferkel gegrillt, und bis dies fertig ist, beobachten wir das entspannte Dorfleben. Aber auch wir werden beobachtet, und vor allen Dingen von den Kindern bestaunt. &#8212; So viele Fremde auf einen Haufen hat man hier noch nicht erlebt.<br />
Das Spanferkel wird fachmännisch gegrillt und uns mit einem Gurkensalat, Reis mit schwarzen Bohnen und Kochbananenbrei gereicht. Etwas sparsam gewürzt, aber nach der Wanderung genau das Richtige zur Stärkung.<br />
Zahlreiche Einheimische waren bei der Zubereitung des Essens beteiligt, und einige begleiten die Zerlegung des Schweinchens mit ihrem Gesang und feiern eine kleine Party.</p>
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<p>Die Stromversorgung des Dorfes ist auf zwei Generatoren beschränkt, die jeden Tag von 19:00 Uhr bis 23:00 Uhr in Betrieb sind. Fast zur gleichen Zeit wird auch Musik vom Band gespielt, und um kurz nach acht gibt es direkt neben unserem Camp Discomusik, die stört etwas die schöne Vollmondstimmung und passt nicht ins Bild.<br />
Um zwanzig nach Zehn wird die Musik, dann früher als gewöhnlich abgestellt.</p>
<p>Wir können entweder im Haus auf Etagenbetten, oder im Garten im Zelt schlafen. Ich entscheide mich für ein Zelt.</p>
<p><strong>Gewandert sind wir heute knapp 16 Kilometer in sechseinhalb Stunden mit Pausen.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nur noch 600 Meter&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 21:36:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuba 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem wir uns kräftig von den Betreuern dieses Naturparkabschnittes, und unseren Wirten verabschiedet haben wandern wir um kurz vor acht los. Der erste Abschnitt geht wieder über die Piste und wir kommen schnell voran. Dann geht es über schmale Pfade die erst kürzlich neu geschlagen wurden. Es ist wieder sehr warm und feucht, und trotz der frühen Stunden kommen wir gut ins Schwitzen. Robert hat scheinbar noch eine Verabredung am Nachmittag, denn er gibt ein gutes Tempo vor, was meinen&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/26-nur-noch-600-meter/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir uns kräftig von den Betreuern dieses Naturparkabschnittes, und unseren Wirten verabschiedet haben wandern wir um kurz vor acht los.<br />
Der erste Abschnitt geht wieder über die Piste und wir kommen schnell voran. Dann geht es über schmale Pfade die erst kürzlich neu geschlagen wurden. Es ist wieder sehr warm und feucht, und trotz der frühen Stunden kommen wir gut ins Schwitzen.<br />
<style type='text/css'>#jig8 {padding:0px;margin:0;min-height:0px;display: block !important;}.jigHiddenGallery, .justified-image-grid-html{display:none;}#jig8 img, #jig8 .jig-pixastic {position:absolute;top:0;left:0;margin: 0;padding: 0 !important;border-style: none !important;vertical-align: baseline;max-width:none !important;max-height:none !important;radius: 0 !important;box-shadow: none !important;z-index: auto !important;background-color: white !important;}#jig8 .jig-imageContainer {margin-right: 1px;margin-bottom: 1px;-webkit-user-select: none;float: left;padding: 0px;}#jig8 .jig-imageContainer a {margin: 0px !important;padding: 0px !important;position: static !important;display: inline;}#jig8 .jig-overflow {position: relative; overflow:hidden;vertical-align:baseline;}#jig8 a:link, #jig8 a:hover, #jig8 a:visited {text-decoration:none;}#jig8 .jig-removeThis {visibility:hidden;}#jig8 .jig-hiddenLink{display:none;}#jig8 .jig-overlay {background:#000;opacity: 0.2;-moz-opacity: 0.2;filter:alpha(opacity=20);height:100%;}#jig8 .jig-overlay-wrapper {display:none;position: absolute;bottom: 0;left: 0;right: 0;top: 0;-webkit-transform: translateZ(0);}.jigDeveloperLink{line-height: 10px;}.jigDeveloperLink a{font-size: 9px;}#jig8 .jig-clearfix:before, #jig8 .jig-clearfix:after { content: ''; display: table; }#jig8 .jig-clearfix:after { clear: both; }#jig8 .jig-clearfix { zoom: 1; }</style><!--[if lt IE 8]><style type='text/css'>#jig8 .jig-overlay, #jig8 .jig-overlay-icon-wrapper, #jig8 .jig-overlay-icon { position: absolute;top: 0;right: 0;bottom: 0;left: 0;}</style><![endif]--><div id="jig8" class="justified-image-grid"><div class="jig-clearfix"></div></div><div id="jig8-html" class="justified-image-grid-html"><a href="http://i0.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_0454a_web.jpg" title="IMG_0454a_web.jpg">IMG_0454a_web.jpg</a> | <a href="http://i1.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_0472a_web-712x1024.jpg" title="IMG_0472a_web-712x1024.jpg">IMG_0472a_web-712x1024.jpg</a> | <a href="http://i2.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_0477a_web-1298x1024.jpg" title="IMG_0477a_web-1298x1024.jpg">IMG_0477a_web-1298x1024.jpg</a> | <a href="http://i0.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_0485a_web-1169x1024.jpg" title="IMG_0485a_web-1169x1024.jpg">IMG_0485a_web-1169x1024.jpg</a> | <a href="http://i1.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_0494a_web-1005x1024.jpg" title="IMG_0494a_web-1005x1024.jpg">IMG_0494a_web-1005x1024.jpg</a> | <a href="http://i2.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_0452a_web.jpg" title="IMG_0452a_web.jpg">IMG_0452a_web.jpg</a> | <img src="http://i0.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_0454a_web.jpg?resize=300,300" alt="IMG_0454a_web.jpg" width="300" height="300" /></div><br />
Robert hat scheinbar noch eine Verabredung am Nachmittag, denn er gibt ein gutes Tempo vor, was meinen Schweißfluss noch verstärkt.<br />
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<p>Gegen Mittag haben wir fast die angekündigte Wegstrecke von 14 Kilometern erreicht, und daher beschloss Robert die Mittagspause zu machen wenn wir unser Tagesziel erreicht haben.<br />
Wir wandern und wandern, doch das Camp kommt nicht in Sicht. Unser lokaler Guide aus dem Nationalpark sagt, dass es nur noch 600 Meter seien.<br />
Als wir nach drei weiteren Kilometern endlich die Träger mit den Mulis erreichen, gehen wir davon aus das wir das Ziel erreicht hätten. Doch weit gefehlt. Es sind zwar unsere Träger, aber sie machen nur Pause da die Mulis nicht mehr können, und sie das Gepäck ab hier selber tragen müssen.<br />
Nun wird dann doch die lange überfällige Mittagspause gemacht, und um 15:30 Uhr geht es auf das letzte Teilstück. Es ist wie am ersten Tag sehr rutschig, und man muss aufpassen wo man hintritt.<br />
Wir erreichen um viertel vor Fünf, ziemlich erschöpft den Rastplatz für die Nacht. Die Helfer bauen die Zelte auf und wir kühlen uns im Bach etwas ab.</p>
<p>Dann gibt es als Höhepunkt des Tages ein interessantes Abendessen, bestehend aus eingelegten Sardinen und Kräckern. Da wir alle sehr hungrig sind, stürzen wir uns auf die ungewöhnliche Kombination, als sei es ein Festessen, und krönen das sparsame Mal mit einer frischen Ananas.</p>
<p>Das sehr karge Abendessen und die um fünf Kilometer längere Strecke, liegt an der mangelnden Kommunikation der an dieser Pilotwanderung Beteiligten Parteien.<br />
Nützt mir wenig, da ich nun mit knurrendem Magen zu Bett gehen muss.<br />
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		<title>Vorsicht glatt!</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 21:38:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuba 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Das man auf diesem Trekkingteil nicht zunimmt ist uns mittlerweile klar, und daher ist auch das Frühstück bestehend aus den wohl bekannten Kräckern mit Marmelade auch kein Schock für uns. Nach diesem kargen Mahl fühle ich mich etwas kraftlos und setze mich auf dem steilen und wirklich sehr glatten und rutschigem ersten Teilstück von drei Kilometern mehrfach unfreiwillig auf den Po. Einen Vorteil hat diese Rutschpartei allerdings auch. Ich baue meinen Vorsprung zum &#8220;Träger der schmutzigsten Hose&#8221; deutlich aus. Bei&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/27-vorsicht-glatt/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das man auf diesem Trekkingteil nicht zunimmt ist uns mittlerweile klar, und daher ist auch das Frühstück bestehend aus den wohl bekannten Kräckern mit Marmelade auch kein Schock für uns.<br />
Nach diesem kargen Mahl fühle ich mich etwas kraftlos und setze mich auf dem steilen und wirklich sehr glatten und rutschigem ersten Teilstück von drei Kilometern mehrfach unfreiwillig auf den Po.<br />
Einen Vorteil hat diese Rutschpartei allerdings auch. Ich baue meinen Vorsprung zum &#8220;Träger der schmutzigsten Hose&#8221; deutlich aus.<br />
Bei dem letzten Sturz verdrehe ich mich auch noch etwas das Knie, doch ein Indianer kennt keinen Schmerz.</p>
<p><style type='text/css'>#jig11 {padding:0px;margin:0;min-height:0px;display: block !important;}.jigHiddenGallery, .justified-image-grid-html{display:none;}#jig11 img, #jig11 .jig-pixastic {position:absolute;top:0;left:0;margin: 0;padding: 0 !important;border-style: none !important;vertical-align: baseline;max-width:none !important;max-height:none !important;radius: 0 !important;box-shadow: none !important;z-index: auto !important;background-color: white !important;}#jig11 .jig-imageContainer {margin-right: 1px;margin-bottom: 1px;-webkit-user-select: none;float: left;padding: 0px;}#jig11 .jig-imageContainer a {margin: 0px !important;padding: 0px !important;position: static !important;display: inline;}#jig11 .jig-overflow {position: relative; overflow:hidden;vertical-align:baseline;}#jig11 a:link, #jig11 a:hover, #jig11 a:visited {text-decoration:none;}#jig11 .jig-removeThis {visibility:hidden;}#jig11 .jig-hiddenLink{display:none;}#jig11 .jig-overlay {background:#000;opacity: 0.2;-moz-opacity: 0.2;filter:alpha(opacity=20);height:100%;}#jig11 .jig-overlay-wrapper {display:none;position: absolute;bottom: 0;left: 0;right: 0;top: 0;-webkit-transform: translateZ(0);}.jigDeveloperLink{line-height: 10px;}.jigDeveloperLink a{font-size: 9px;}#jig11 .jig-clearfix:before, #jig11 .jig-clearfix:after { content: ''; display: table; }#jig11 .jig-clearfix:after { clear: both; }#jig11 .jig-clearfix { zoom: 1; }</style><!--[if lt IE 8]><style type='text/css'>#jig11 .jig-overlay, #jig11 .jig-overlay-icon-wrapper, #jig11 .jig-overlay-icon { position: absolute;top: 0;right: 0;bottom: 0;left: 0;}</style><![endif]--><div id="jig11" class="justified-image-grid"><div class="jig-clearfix"></div></div><div id="jig11-html" class="justified-image-grid-html"><a href="http://i0.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_0562_web-682x1024.jpg" title="IMG_0562_web-682x1024.jpg">IMG_0562_web-682x1024.jpg</a> | <a href="http://i2.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_0570_web-1536x1024.jpg" title="IMG_0570_web-1536x1024.jpg">IMG_0570_web-1536x1024.jpg</a> | <a href="http://i2.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_0602_web-1536x1024.jpg" title="IMG_0602_web-1536x1024.jpg">IMG_0602_web-1536x1024.jpg</a> | <a href="http://i2.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_0612_web-1536x1024.jpg" title="IMG_0612_web-1536x1024.jpg">IMG_0612_web-1536x1024.jpg</a> | <a href="http://i2.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_0619_web-1536x1024.jpg" title="IMG_0619_web-1536x1024.jpg">IMG_0619_web-1536x1024.jpg</a> | <a href="http://i0.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_0631_web-1536x1024.jpg" title="IMG_0631_web-1536x1024.jpg">IMG_0631_web-1536x1024.jpg</a> | <a href="http://i2.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_0648_web-1536x1024.jpg" title="IMG_0648_web-1536x1024.jpg">IMG_0648_web-1536x1024.jpg</a> | <a href="http://i1.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_0654_web-1536x1024.jpg" title="IMG_0654_web-1536x1024.jpg">IMG_0654_web-1536x1024.jpg</a> | <a href="http://i0.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_0667_web-682x1024.jpg" title="IMG_0667_web-682x1024.jpg">IMG_0667_web-682x1024.jpg</a> | <img src="http://i0.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_0562_web-682x1024.jpg?resize=300,300" alt="IMG_0562_web-682x1024.jpg" width="300" height="300" /></div><br />
Nachdem der größte Teil des Abstieges geschafft ist wird auch die Strecke einfacher, da sie nicht mehr so glatt ist. Zwischenzeitlich haben sich noch mehrere meiner Mitwanderer gelegt und Angelika versucht mir meinen Platz in der Schmutzhosenwertung streitig zu machen.<br />
Langsam verlassen wir auch den dichten Regenwald und die Vegetation wir offener. Wir haben auch endlich wieder Meerblick, und machen eine ausgiebige Pause an einem schönen Mirador, also an einem Aussichtspunkt.</p>
<p>Wir sind alles froh als wir dann den letzten Abstieg gemeistert haben und an einem kleinen Wasserfall eine Badepause einlegen.<br />
Hier tauchen auch plötzlich die Brote, die es eigentlich zum Frühstück geben sollte auf. &#8212; Wiedermal so ein Kommunikationsproblem! &#8212; Aber egal. Wir freuen uns über ein spätes zweites Frühstück und fallen über das Brot, die restliche Marmelade und noch eine Dose Sardinien her wie eine hungrige Hyänenherde.<br />
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Nur wenige Kilometer, und einige ganz einfache Flussüberquerungen später hat uns die Zivilisation wieder, und wir steigen nach neun anstrengenden Kilometern auf zwei rappelige LKW um.</p>
<p>Eine gute Stunde später erreichen wir die &#8220;Finca la Esparanca&#8221;, wo wir ein wirklich sehr gutes Mittagessen, bestehend aus einem leckeren Eintopft, der in einem Gefäß aus einem Stück Bambus serviert wird erhalten. Als Hauptgang gibt es Fischfilet mit einer exzellenten Kokoscurrysoße und Ñame (Yamswurzel), als Gemüsebeilage, sowie Safranreis und Salat.<br />
Man hätte uns auch wieder Kräcker mit Sardinien servieren können, aber dieses Essen war wirklich sehr gut.</p>
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Nach dieser Stärkung, und dem Erhalt einer Urkunde für die Durchquerung des Humboldt Nationalparks, fahren wir bis nach Baracoa.<br />
Baracoa ist die älteste Stadt Kubas und Kolumbus ist hier 1492 gelandet. Das Kreuz, dass er damals hier in den Boden gesteckt hat kann man in der Kirche am Plaza Marti besichtigen.<br />
Wir beziehen aber zunächst das Hotel el Castillo, welches einen wunderschön Blick über die Stadt, die Bucht mit dem Hafen und den Tafelberg &#8220;El Yunque&#8221; bietet.</p>
<p>Ich mache noch einen kleinen Spaziergang durch die frisch herausgeputzt Altstadt und erlebe wieder das so schön entspannte Samstagabendfeeling der Kubaner, die noch bis spät in die Nacht auf der Plaza mit Livemusik ihre Partys feiern.</p>
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		<title>Traumstrand zum Entspannen</title>
		<link>http://ottosreisen.de/blog/28-traumstrand-zum-entspannen/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Apr 2013 21:39:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuba 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Am frühen Vormittag fliegen wir von Baracoa, ganz im Osten der Insel wieder zurück nach Havanna. Dann in einer guten Stunde mit dem Bus nach Jibacoa an einen der schönsten Strände im Raum Havannas, der noch nicht vom Massentourismus beschlagnahmt wurde. Die wenigen Hotelanlagen die es hier gibt sind in die Landschaft integriert und es sind (noch) keine Hotelburgen entstanden. Wir beziehen die sehr schöne vier Sterne All-inklusive Anlage &#8220;Breezes Jibacoa&#8221; und genießen den wunderbaren weißen Sandstrand mit türkisblauem, erfrischendem&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/28-traumstrand-zum-entspannen/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Am frühen Vormittag fliegen wir von Baracoa, ganz im Osten der Insel wieder zurück nach Havanna. Dann in einer guten Stunde mit dem Bus nach Jibacoa an einen der schönsten Strände im Raum Havannas, der noch nicht vom Massentourismus beschlagnahmt wurde.<br />
Die wenigen Hotelanlagen die es hier gibt sind in die Landschaft integriert und es sind (noch) keine Hotelburgen entstanden.<br />
Wir beziehen die sehr schöne vier Sterne All-inklusive Anlage &#8220;Breezes Jibacoa&#8221; und genießen den wunderbaren weißen Sandstrand mit türkisblauem, erfrischendem Atlantik.<br />
Wir hatten leichte Bedenken gegen diese Anlage da wir eigentliche auf der Insel Cayo Levisa 150 km westlich von Havanna unser Quartier für die nächsten zwei Tage beziehen sollten.<br />
Wieder einmal erleben wir, dass es im Sozialismus teilweise etwas anders funktioniert. Unterkünfte und Pläne werden im letzten Moment geändert und man hat kaum eine Möglichkeit hieran etwas zu ändern.<br />
Doch die Anlage erweist sich als wirklich sehr schön, und wir entspannen und genießen den Luxus der Anlage.</p>
<p>Das Essen hier ist einer vier Sterneanlage würdig und wir können uns nach dem eher spartanischen Essen der letzten Tage endlich wieder satt essen.<br />
Abends fängt es leicht an zu regnen und wir lassen den Abend gemütlich an der Bar ausklingen.</p>
<style type='text/css'>#jig14 {padding:0px;margin:0;min-height:0px;display: block !important;}.jigHiddenGallery, .justified-image-grid-html{display:none;}#jig14 img, #jig14 .jig-pixastic {position:absolute;top:0;left:0;margin: 0;padding: 0 !important;border-style: none !important;vertical-align: baseline;max-width:none !important;max-height:none !important;radius: 0 !important;box-shadow: none !important;z-index: auto !important;background-color: white !important;}#jig14 .jig-imageContainer {margin-right: 1px;margin-bottom: 1px;-webkit-user-select: none;float: left;padding: 0px;}#jig14 .jig-imageContainer a {margin: 0px !important;padding: 0px !important;position: static !important;display: inline;}#jig14 .jig-overflow {position: relative; overflow:hidden;vertical-align:baseline;}#jig14 a:link, #jig14 a:hover, #jig14 a:visited {text-decoration:none;}#jig14 .jig-removeThis {visibility:hidden;}#jig14 .jig-hiddenLink{display:none;}#jig14 .jig-overlay {background:#000;opacity: 0.2;-moz-opacity: 0.2;filter:alpha(opacity=20);height:100%;}#jig14 .jig-overlay-wrapper {display:none;position: absolute;bottom: 0;left: 0;right: 0;top: 0;-webkit-transform: translateZ(0);}.jigDeveloperLink{line-height: 10px;}.jigDeveloperLink a{font-size: 9px;}#jig14 .jig-clearfix:before, #jig14 .jig-clearfix:after { content: ''; display: table; }#jig14 .jig-clearfix:after { clear: both; }#jig14 .jig-clearfix { zoom: 1; }</style><!--[if lt IE 8]><style type='text/css'>#jig14 .jig-overlay, #jig14 .jig-overlay-icon-wrapper, #jig14 .jig-overlay-icon { position: absolute;top: 0;right: 0;bottom: 0;left: 0;}</style><![endif]--><div id="jig14" class="justified-image-grid"><div class="jig-clearfix"></div></div><div id="jig14-html" class="justified-image-grid-html"><a href="http://i2.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1125a_web-1680x784.jpg" title="IMG_1125a_web-1680x784.jpg">IMG_1125a_web-1680x784.jpg</a> | <a href="http://i2.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1243_web-1536x1024.jpg" title="IMG_1243_web-1536x1024.jpg">IMG_1243_web-1536x1024.jpg</a> | <a href="http://i2.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1203_web-1536x1024.jpg" title="IMG_1203_web-1536x1024.jpg">IMG_1203_web-1536x1024.jpg</a> | <a href="http://i2.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1190_web-1536x1024.jpg" title="IMG_1190_web-1536x1024.jpg">IMG_1190_web-1536x1024.jpg</a> | <a href="http://i1.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1197_web-1536x1024.jpg" title="IMG_1197_web-1536x1024.jpg">IMG_1197_web-1536x1024.jpg</a> | <a href="http://i0.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1194a_web-1637x1024.jpg" title="IMG_1194a_web-1637x1024.jpg">IMG_1194a_web-1637x1024.jpg</a> | <img src="http://i2.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1125a_web-1680x784.jpg?resize=300,300" alt="IMG_1125a_web-1680x784.jpg" width="300" height="300" /></div>
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		<title>Schnorcheln am Korallenriff</title>
		<link>http://ottosreisen.de/blog/29-schnorcheln-am-korallenriff/</link>
		<comments>http://ottosreisen.de/blog/29-schnorcheln-am-korallenriff/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 21:40:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuba 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Programm ist für heute keins angesagt, daher verbringt jeder den Vormittag individuell. Ich entscheide mich etwas zu Schnorcheln und treffe damit genau in Schwarze. Das Hausriff erweist sich als ein kleines Paradies zum Schnorcheln, da es sehr fischreich ist, und die Korallen ein tolles Bild bieten. Sie erinnern etwas an große Hirschgeweihe wie sie in dem flachen Wasser emporragen. Viele bunte Fische, ob groß oder klein schwimmen in Schwärmen oder alleine durch die bunten Korallen. Ich entdecke perfekt getarnte Rochen,&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/29-schnorcheln-am-korallenriff/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Programm ist für heute keins angesagt, daher verbringt jeder den Vormittag individuell.<br />
Ich entscheide mich etwas zu Schnorcheln und treffe damit genau in Schwarze.</p>
<p>Das Hausriff erweist sich als ein kleines Paradies zum Schnorcheln, da es sehr fischreich ist, und die Korallen ein tolles Bild bieten. Sie erinnern etwas an große Hirschgeweihe wie sie in dem flachen Wasser emporragen. Viele bunte Fische, ob groß oder klein schwimmen in Schwärmen oder alleine durch die bunten Korallen.<br />
Ich entdecke perfekt getarnte Rochen, futuristische Schnecken, Seeigel und Schlangen.<br />
Das Riff ist voller Leben, und nach kurzer Zeit gesellt sich auch einen kleiner Bauchfisch zu mir und begleitet mich.<br />
Wenn man über die Riffkante schwimmt fühlt man sich wie Nemo in dem Pixar Abenteuer, und ich kehre schnell wieder zurück um nicht auch von einem Barrakuda gefressen zu werden. <img src='http://ottosreisen.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Gerne würde ich hier auch ein paar Bilder der beeindruckenden Unterwasserwelt präsentieren, aber wie sich herausgestellt hat ist meine Kamera leider nicht wasserfest.</p>
<p>Nach dem Mittagessen zieht sich plötzlich der Himmel zu, und es beginnt wie aus Eimern zu regnen. Gut, dass wir uns an die Beachbar gerettet habe, denn so bekommen wir wenigstens etwas zu trinken.<br />
Es ist ein starkes Gewitter und alle sind froh, dass es uns hier am Strand und nicht in den Bergen des Humboldt Parks erwischt hat. Die Wege dort waren ja schon schwierig genug, aber bei so einem Starkregen, wären sie nicht mehr passierbar gewesen.</p>
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<p>Beim letzten gemeinsamen Abendessen schlage ich nochmal richtig zu und plündere das Nachtischbuffet.</p>
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		<title>Sonnenaufgang und Heimreise</title>
		<link>http://ottosreisen.de/blog/sonnenaufgang-und-heimreise/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 21:24:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kuba 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe es tatsächlich geschafft um halb sieben aufzustehen um den letzten Sonnenaufgang dieses Urlaubs zu erleben. Wie sich herausstellt sind noch fünf weitere, noch nicht ganz wache, Mitreisende am Strand um die Sonne um kurz vor sieben über dem Meer aufgehen zu sehen. Die Sonne kommt sehr schnell und leider nicht sehr spektakulär über dem Meer hervor. Doch das erfrischende Bad im Atlantik zu so früher Stunde hat sich dann doch gelohnt. Erfrischt lasse ich den letzten Tag auf&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/sonnenaufgang-und-heimreise/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe es tatsächlich geschafft um halb sieben aufzustehen um den letzten Sonnenaufgang dieses Urlaubs zu erleben.<br />
Wie sich herausstellt sind noch fünf weitere, noch nicht ganz wache, Mitreisende am Strand um die Sonne um kurz vor sieben über dem Meer aufgehen zu sehen.<br />
Die Sonne kommt sehr schnell und leider nicht sehr spektakulär über dem Meer hervor. Doch das erfrischende Bad im Atlantik zu so früher Stunde hat sich dann doch gelohnt.</p>
<style type='text/css'>#jig16 {padding:0px;margin:0;min-height:0px;display: block !important;}.jigHiddenGallery, .justified-image-grid-html{display:none;}#jig16 img, #jig16 .jig-pixastic {position:absolute;top:0;left:0;margin: 0;padding: 0 !important;border-style: none !important;vertical-align: baseline;max-width:none !important;max-height:none !important;radius: 0 !important;box-shadow: none !important;z-index: auto !important;background-color: white !important;}#jig16 .jig-imageContainer {margin-right: 1px;margin-bottom: 1px;-webkit-user-select: none;float: left;padding: 0px;}#jig16 .jig-imageContainer a {margin: 0px !important;padding: 0px !important;position: static !important;display: inline;}#jig16 .jig-overflow {position: relative; overflow:hidden;vertical-align:baseline;}#jig16 a:link, #jig16 a:hover, #jig16 a:visited {text-decoration:none;}#jig16 .jig-removeThis {visibility:hidden;}#jig16 .jig-hiddenLink{display:none;}#jig16 .jig-overlay {background:#000;opacity: 0.2;-moz-opacity: 0.2;filter:alpha(opacity=20);height:100%;}#jig16 .jig-overlay-wrapper {display:none;position: absolute;bottom: 0;left: 0;right: 0;top: 0;-webkit-transform: translateZ(0);}.jigDeveloperLink{line-height: 10px;}.jigDeveloperLink a{font-size: 9px;}#jig16 .jig-clearfix:before, #jig16 .jig-clearfix:after { content: ''; display: table; }#jig16 .jig-clearfix:after { clear: both; }#jig16 .jig-clearfix { zoom: 1; }</style><!--[if lt IE 8]><style type='text/css'>#jig16 .jig-overlay, #jig16 .jig-overlay-icon-wrapper, #jig16 .jig-overlay-icon { position: absolute;top: 0;right: 0;bottom: 0;left: 0;}</style><![endif]--><div id="jig16" class="justified-image-grid"><div class="jig-clearfix"></div></div><div id="jig16-html" class="justified-image-grid-html"><a href="http://i0.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1208a_web-1680x886.jpg" title="IMG_1208a_web-1680x886.jpg">IMG_1208a_web-1680x886.jpg</a> | <a href="http://i0.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1222_web-1536x1024.jpg" title="IMG_1222_web-1536x1024.jpg">IMG_1222_web-1536x1024.jpg</a> | <a href="http://i0.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1225_web-1536x1024.jpg" title="IMG_1225_web-1536x1024.jpg">IMG_1225_web-1536x1024.jpg</a> | <a href="http://i0.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1230a_web-1603x1024.jpg" title="IMG_1230a_web-1603x1024.jpg">IMG_1230a_web-1603x1024.jpg</a> | <a href="http://i2.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1231a_web-1556x1024.jpg" title="IMG_1231a_web-1556x1024.jpg">IMG_1231a_web-1556x1024.jpg</a> | <img src="http://i0.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_1208a_web-1680x886.jpg?resize=300,300" alt="IMG_1208a_web-1680x886.jpg" width="300" height="300" /></div>
<p>Erfrischt lasse ich den letzten Tag auf Kuba gemütlich am Strand an mir vorbei ziehen, bis uns der Bus um 16 Uhr zum Flughafen nach Havanna bringt.</p>
<p>Mit Umstieg in Paris und Düsseldorf bin ich am 01. Mai um 16:00 Uhr wieder zu Hause. Leider ohne mein Gepäck, das ist in Paris hängengeblieben und wird mir morgen nachgestellt.<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p><strong>Es hat leider nicht alles so funktioniert wie man es sich wünscht, aber es war trotzdem ein unvergesslicher Urlaub, den ich nicht missen möchte.</strong></p>
<p><strong>Die Durchquerung des Humboldt Nationalparks war eine besondere Herausforderung und man könnte sie ganz gut mit den Worten von Che Guevara umschreiben:</strong><br />
<strong>„<em>Seamos realistas y hagamos lo imposible.</em>“ &#8212; Seien wir realistisch, versuchen wir das Unmögliche.</strong></p>
<p><strong>Kuba ist ein Land mit sehr vielen Fassetten, und ich durfte einige davon erleben.</strong></p>
<p><strong>Ganz vielen Dank an Robert, der uns mit seiner Erfahrung und seinem Sachverstand durch einen wunderbaren, erlebnisreichen und teilweise abenteuerlichen Urlaub geführt hat.</strong></p>
<h2>Hasta más ver</h2>
]]></content:encoded>
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		<title>Musher für einen Tag</title>
		<link>http://ottosreisen.de/blog/musher-fuer-einen-tag/</link>
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		<pubDate>Mon, 18 Mar 2013 22:40:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nordlichttour 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist leider schon der letzte Tag meines schönen Urlaubs hier im Norden angebrochen. Doch für heute habe ich mir noch eine spezielle Aktivität aufgehoben. Es geht nämlich zu einer Husky Schlittentour. Als ich eine gute halbe Stunde außerhalb von Tromö im Camp ankomme erfahre ich, dass ich der einzige bin der die Tagestour gebucht hat. Die anderen haben alle nur eine Schnuppertour gebucht. So breche ich also wieder zu einer ganz privaten Tour mit meinem Guide Mike auf. Nach&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/musher-fuer-einen-tag/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC01448_web.jpg" data-lightboxplus="lightbox[1556]" title="Musher für einen Tag"><img class="aligncenter size-full wp-image-2092" alt="DSC01448_web" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC01448_web.jpg" width="1920" height="422" /></a>Nun ist leider schon der letzte Tag meines schönen Urlaubs hier im Norden angebrochen. Doch für heute habe ich mir noch eine spezielle Aktivität aufgehoben. Es geht nämlich zu einer Husky Schlittentour.</p>
<p><a href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC01433_web.jpg" data-lightboxplus="lightbox[1556]" title="Musher für einen Tag"><img class="alignleft" alt="DSC01433_web" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC01433_web.jpg" width="350" /></a>Als ich eine gute halbe Stunde außerhalb von Tromö im Camp ankomme erfahre ich, dass ich der einzige bin der die Tagestour gebucht hat. Die anderen haben alle nur eine Schnuppertour gebucht.</p>
<p>So breche ich also wieder zu einer ganz privaten Tour mit meinem Guide Mike auf.</p>
<table style="border-style: hidden;">
<tbody>
<tr>
<td valign="top" style="text-align: justify;">Nach einer kurzen Einweisung in den Schlitten und die Handhabung geht es auch schon los. Das wichtigste sei die Bremse alles andere machen die Hunde schon von alleine.<br />
Und da habe ich mir extra vorher einige Fachbegriffe und Befehle gelernt, und jetzt brauche ich die gar nicht (Die Begriffe sind international gleich):</td>
<td><br /><img src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/Videos/Mushing.jpg" width="360" height="203" alt="media" /><br />
</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p><i><a href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC01505_web.jpg" data-lightboxplus="lightbox[1556]" title="Musher für einen Tag"><img class="alignleft" alt="DSC01505_web" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC01505_web.jpg" width="250" /></a><br />
<b>Go oder Heja</b></i> - Startkommando für die Huskys</p>
<p><b>Gee</b> - Abbiegen nach Rechts</p>
<p><b><i>Haw</i></b><b> </b>- Abbiegen nach Links</p>
<p><b><i>Come Gee</i></b> - 180°-Wende über Rechts</p>
<p><b><i>Come Haw</i></b> - 180°-Wende über Links</p>
<p><b><i>Easy</i></b> - Tempo auf Trab verringern (beim Abwärtsfahren)</p>
<p><b><i>Whuuuu</i></b><b> </b>- Tempoverringerung, Stopp</p>
<p><b><i>Musher</i></b><i> &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hundeschlitten" target="_blank">Hundeschlittenführer</a></i></p>
<p><br clear="left" /><br />
<a href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC01476_web.jpg" data-lightboxplus="lightbox[1556]" title="Musher für einen Tag"><img class="alignleft size-full wp-image-2094" alt="DSC01476_web" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC01476_web.jpg" width="490" /></a>Es ist für mich wirklich ganz einfach. Meine beiden Leithunde „Audi“ und „Mazda“ (ja es ist ein ganzer Wurf mit Automarken getauft worden – bei 180 Hunden muss man sich schon etwas ausdenken) machen einen ganz tollen Job. Sie führen meinen Schlitten sehr brav und folgen dem von Mike perfekt.</p>
<p>Den Hunden mach das sichtlich Spaß und bei jedem kleinen Stopp können sie es kaum erwarten wieder los zu rennen.<br clear="left" /><br />
Auch für mich ist es ein einmaliges Erlebnis durch die traumhafte Winterlandschaft und durch völlig unberührten Schnee zu fahren.</p>
<p>An Steigungen muss man auch schon mal etwas unterstützen, also wie auf einem Tretroller etwas helfen und „paddeln“, und an ganz steilen Passagen muss ich auch mal etwas schieben.</p>
<p>So komme ich manchmal auch ganz schön ins Schwitzen, da Mike ein gutes Tempo vorgibt.</p>
<p><a href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC01514_web.jpg" data-lightboxplus="lightbox[1556]" title="Musher für einen Tag"><img class="aligncenter size-full wp-image-2097" alt="DSC01514_web" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC01514_web.jpg" width="1920" height="422" /></a><br />
<a href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC01521_web.jpg" data-lightboxplus="lightbox[1556]" title="Musher für einen Tag"><img class="alignright size-full wp-image-2098" alt="DSC01521_web" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC01521_web.jpg" width="250" /></a>Dennoch bleibt viel Zeit um diese beeindruckende Landschaft zu genießen. Wir steigen bis auf 500 Meter, aber es wirkt als ständen wir auf einem Zweitausender. Der Blick über die Fjorde ist schon unvergleichlich.</p>
<p>Mittag machen wir stilvoll auf einem Rentierfell mit Sandwiches und Keksen. Und am Nachmittag geht es zurück ins Camp für einen kleinen Imbiss.</p>
<p><br clear="left" /><br />
Dieses Erlebnis kann ich jedem nur wärmstens empfehlen und ich überlege schon ob die Tour von dem mir ein weiterer Guide auf der Fahrt zurück in die Stadt erzählte, nicht mein Urlaub für nächstes Jahr wird:</p>
<p>Eine Woche nur mit dem Hundeschlitten und Zelt unterwegs durch die verschneite Landschaft. Zirka 600 Kilometer von Norwegen bis nach Schweden. Das Zelt wird da aufgebaut wo man gerade am Abend angekommen ist. Wasser wird einfach durch Schmelzen von Schnee hergestellt, und die Zelte halten auch Schneestürmen von 140 km/h stand. – Ich denke das wäre auch etwas für Sigrid.</p>
<p>Morgen geht es dann zurück nach Deutschland, und ich hoffe ihr hattet viel Spaß bei meinem kleinen Blog.</p>
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		</item>
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		<title>Letzter Tag auf dem Schiff</title>
		<link>http://ottosreisen.de/blog/letzter-tag-auf-dem-schiff/</link>
		<comments>http://ottosreisen.de/blog/letzter-tag-auf-dem-schiff/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 17 Mar 2013 22:43:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nordlichttour 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein letzter Tag auf dem Schiff steht an, und ich nutze diesen um nochmal schön auszuschlafen und um – richtig – um noch einmal sehr gut zu essen. Aber natürlich steht auch eine kleine Besichtigung auf dem Programm. Gegen Mittag laufen wir Hammerfest an. Hammerfest galt lange als die nördlichste Stadt der Welt, bis Honningsvåg 1998 Stadt-Status erhielt. Die Bezeichnung „nördlichste Stadt der Welt“ trifft allerdings auf Honningsvåg ebenso wenig zu, da es einige Städte gibt, die sich noch weiter nördlich befinden, wie&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/letzter-tag-auf-dem-schiff/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Mein letzter Tag auf dem Schiff steht an, und ich nutze diesen um nochmal schön auszuschlafen und um – richtig – um noch einmal sehr gut zu essen.</p>
<p style="text-align: justify;">Aber natürlich steht auch eine kleine Besichtigung auf dem Programm. Gegen Mittag laufen wir <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hammerfest">Hammerfest</a> an. Hammerfest galt lange als die <a title="Nördlichste Orte der Erde" href="http://de.wikipedia.org/wiki/N%C3%B6rdlichste_Orte_der_Erde">nördlichste Stadt der Welt</a>, bis <a title="Honningsvåg" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Honningsv%C3%A5g">Honningsvåg</a> 1998 Stadt-Status erhielt. Die Bezeichnung „nördlichste Stadt der Welt“ trifft allerdings auf Honningsvåg ebenso wenig zu, da es einige Städte gibt, die sich noch weiter nördlich befinden, wie z. B. <a title="Barrow (Alaska)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barrow_(Alaska)">Barrow (Alaska)</a>. Obwohl Honningsvåg nördlicher liegt als Hammerfest, darf Hammerfest aufgrund einer Vereinbarung weiterhin mit dem Slogan „nördlichste Stadt Europas“ für sich werben.</p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC01299a_web.jpg" data-lightboxplus="lightbox[2052]" title="Letzter Tag auf dem Schiff"><img class="alignleft" alt="DSC01299a_web" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC01299a_web.jpg" width="250" /></a>Es ist zwar mit minus 4 Grad geradezu mild, aber es bläst ein sehr starker Wind der die gefühlte Temperatur locker auf minus 20 Grad absinken lässt.<br />
Ich flüchte mich daher bald in die St. Michaelskirche um dort noch eine Kerze für besseres Wetter und nochmal schönes Nordlicht zu entzünden. – Das hat ja mit dem Koffer auch super funktioniert, warum denn nicht nochmal. <img src='http://ottosreisen.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Ansonsten bietet die Stadt nicht viel und ich gehe bald wieder zurück ins Warme.</p>
<p style="text-align: justify;">Untätig bin ich aber nicht, sondern mache noch ein kleines Zeitraffervideo von meinen Nordlichtbilder des ersten Tages.</p>
<p><br clear="left" /></p>
<p style="text-align: justify;">Wie bereits gesagt sind sie leider etwas unscharf, aber ich glaube man bekommt einen Eindruck von dem sehr beeindruckenden Himmelslicht.</p>
<p><center><br /><img src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/Videos/Nordlicht2.jpg" width="600" height="338" alt="media" /><br />
</center><br />
Am Montag habe ich auch ein Foto von dem Profi, also unserem Guide der Nordlichtsuche, machen lassen:</p>
<p><a href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/northernshots1_web.jpg" data-lightboxplus="lightbox[2052]" title="Letzter Tag auf dem Schiff"><img class="aligncenter" alt="northernshots1_web" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/northernshots1_web.jpg" width="500" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 align="center">Um aber nochmal zum Zweck meiner Reise zurück zu kommen, hier das Menü für den Abend:</h3>
<p align="center"><b>Marinierte Rentier-Oberschale</b></p>
<p align="center">serviert mit Kräutersalat</p>
<p align="center">•</p>
<p align="center"><b>Eismeer-Saibling</b></p>
<p align="center">mit Spargel, Roswald-Kartoffeln</p>
<p align="center">und Sauce Hollandaise</p>
<p align="center">•</p>
<p align="center"><b>Norwegisches Heidelbeer-Parfait</b></p>
<p><a href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC01325a.jpg" data-lightboxplus="lightbox[2052]" title="Letzter Tag auf dem Schiff"><img class="aligncenter" alt="DSC01325a" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC01325a.jpg" width="700" /></a></p>
<p>Und es war wieder ein Gedicht; Schade nur, dass ich ab morgen nicht mehr so verwöhnt werde.</p>
<p>Eismeer-Saibling ist übrigens der nördlichste Süßwasserfisch der Welt und Norwegens ältester. Bereits vor Tausenden von Jahren hat sich dieser Fisch an seinen extremen arktischen Lebensraum angepasst, und galt lange als wohlgehütetes kulinarisches Geheimnis.</p>
<h3>Später Check Out</h3>
<p>Sehr angenehm war heute, dass ich, obwohl ich nicht mehr auf dem Schiff übernachte, meine Kabine noch bis zur Abreise benutzen konnte. – Das habe ich auch noch nicht erlebt.</p>
<p>Kurz vor Mitternacht komme ich in Tromsø an und beziehe wieder das Thon Hotel indem ich auch schon am Dienstag wohnte.</p>
<h3>Leider zu wolkig fürs Nordlicht</h3>
<p><a href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/Nordlicht-Statistik-17.03.2013.png" data-lightboxplus="lightbox[2052]" title="Letzter Tag auf dem Schiff"><img class="alignleft size-full wp-image-2084" alt="Nordlicht Statistik 17.03.2013" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/Nordlicht-Statistik-17.03.2013.png" width="410" /></a></p>
<p>Über mir am Himmel muss gerade richtig die Post abgehen. Die Nordlicht Vorhersage und auch die Statistik der letzten Stunden berichten von extrem hohen Aktivitäten. Es werden Kp Werte von 7 erreicht (9 ist das Maximum und am Dienstag war der Kp Wert bei 3).</p>
<p>Dummerweise liegt aber eine dicke Wolkendecke zwischen mir und diesen sehr starken Lichtspielen, daher sieht man leider nichts davon.</p>
<p>Ich hoffe nun, dass sich meine Kerze bezahlt macht und das Wetter noch einmal besser wird.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Schneehotel</title>
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		<pubDate>Sat, 16 Mar 2013 21:40:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Der Held</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nordlichttour 2013]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bin euch noch den Bericht über meine letzte Nacht schuldig. Die Nacht verbrachte ich in einem komplett aus Schnee und Eis hergestellten Schneehotel bei Kirkenes. Obwohl es draußen kalte minus 20 Grad waren, bleibt es im Innern des Schneehotels immer noch angenehme 5 Grad Celsius. Die dicke Schneeschicht isoliert spürbar gut. Jedes der 25 Zimmer ist liebevoll mit Themen aus der Trollwelt oder mit Märchenfiguren gestaltet. Zur Herstellung des Hotels werden keine anderen Zutaten außer Eis und Schnee verwendet. Um&#8230;<p class="more-link-p"><a class="more-link" href="http://ottosreisen.de/blog/das-schneehotel/">Weiter lesen →</a></p>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Ich bin euch noch den Bericht über meine letzte Nacht schuldig.</h3>
<p style="text-align: justify;">Die Nacht verbrachte ich in einem komplett aus Schnee und Eis hergestellten <a title="Das Schneehotel in Kirkenes" href="http://kirkenessnowhotel.com/about" target="_blank">Schneehotel</a> bei Kirkenes.</p>
<p style="text-align: justify;">Obwohl es draußen kalte minus 20 Grad waren, bleibt es im Innern des Schneehotels immer noch angenehme 5 Grad Celsius. Die dicke Schneeschicht isoliert spürbar gut.<br />
Jedes der 25 Zimmer ist liebevoll mit Themen aus der Trollwelt oder mit Märchenfiguren gestaltet. Zur Herstellung des Hotels werden keine anderen Zutaten außer Eis und Schnee verwendet.<br />
Um die Räume herzustellen bläst man einen sehr großen Ballon auf und bedeckt ihn komplett mit Schnee. Diese Konstruktion lässt man eine Nacht bestehen und dann wird die Luft aus dem Ballon entfernet und fertig ist der Rohbau. Dieser wird noch durch weiteren Schnee verstärkt und die Figuren werden von chinesischen Schneekünstlern aus dem Schnee heraus gearbeitet.<br />
Pro Jahr werden 15 Tonnen Eis für die Herstellung des Schneehotels verwendet.</p>
<p style="text-align: justify;"><style type='text/css'>#jig17 {padding:0px;margin:0;min-height:0px;display: block !important;}.jigHiddenGallery, .justified-image-grid-html{display:none;}#jig17 img, #jig17 .jig-pixastic {position:absolute;top:0;left:0;margin: 0;padding: 0 !important;border-style: none !important;vertical-align: baseline;max-width:none !important;max-height:none !important;radius: 0 !important;box-shadow: none !important;z-index: auto !important;background-color: white !important;}#jig17 .jig-imageContainer {margin-right: 10px;margin-bottom: 10px;-webkit-user-select: none;float: left;padding: 0px;}#jig17 .jig-imageContainer a {margin: 0px !important;padding: 0px !important;position: static !important;display: inline;}#jig17 .jig-overflow {position: relative; overflow:hidden;vertical-align:baseline;}#jig17 a:link, #jig17 a:hover, #jig17 a:visited {text-decoration:none;}#jig17 .jig-removeThis {visibility:hidden;}#jig17 .jig-hiddenLink{display:none;}#jig17 .jig-caption-wrapper {max-height:100%;bottom: 0;right: 0;left: 0;position: absolute;margin:0;padding:0;z-index:100;overflow:hidden;opacity: 0.6;-moz-opacity: 0.6;filter:alpha(opacity=60);-webkit-transform: translateZ(0);}#jig17 .jig-caption {display:none;margin: 0;padding:0 7px;background: #000; }#jig17 .jig-caption-title {padding:5px 0 5px !important;overflow: hidden;color:#FFF !important;font-size: 15px;font-weight: bold;text-align:left;}#jig17 .jig-caption-description {padding-bottom: 5px !important;margin-top: -3px;overflow: hidden;color:#FFF !important;font-size: 12px;font-weight: normal;text-align:left;}#jig17 .jig-alone{padding-top:5px !important;margin-top: 0 !important;}#jig17 .jig-overlay {background:#000;opacity: 0.2;-moz-opacity: 0.2;filter:alpha(opacity=20);height:100%;}#jig17 .jig-overlay-wrapper {display:none;position: absolute;bottom: 0;left: 0;right: 0;top: 0;-webkit-transform: translateZ(0);}.jigDeveloperLink{line-height: 10px;}.jigDeveloperLink a{font-size: 9px;}#jig17 .jig-clearfix:before, #jig17 .jig-clearfix:after { content: ''; display: table; }#jig17 .jig-clearfix:after { clear: both; }#jig17 .jig-clearfix { zoom: 1; }</style><!--[if lt IE 8]><style type='text/css'>#jig17 .jig-overlay, #jig17 .jig-overlay-icon-wrapper, #jig17 .jig-overlay-icon { position: absolute;top: 0;right: 0;bottom: 0;left: 0;}</style><![endif]--><div id="jig17" class="justified-image-grid"><div class="jig-clearfix"></div></div><div id="jig17-html" class="justified-image-grid-html"><a href="http://i2.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC_7342_web-1534x1024.jpg" title="DSC_7342_web-1534x1024.jpg">Unser Barkeeper in der Eisbar</a> | <a href="http://i2.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC_7343a_web-1534x1024.jpg" title="DSC_7343a_web-1534x1024.jpg">Witzige Eisskulpturen</a> | <a href="http://i1.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC_7346_web-1534x1024.jpg" title="DSC_7346_web-1534x1024.jpg">Eisthrone in der Bar</a> | <a href="http://i2.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC_7376_web-1534x1024.jpg" title="DSC_7376_web-1534x1024.jpg">Die kleine Meerjungfrau</a> | <a href="http://i0.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC_7385_web-1534x1024.jpg" title="DSC_7385_web-1534x1024.jpg">Marilyn im Aufwind</a> | <a href="http://i2.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC_7364_web-1534x1024.jpg" title="DSC_7364_web-1534x1024.jpg">Schlittschuhrennen</a> | <a href="http://i1.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC_7378_web-1534x1024.jpg" title="DSC_7378_web-1534x1024.jpg">Santa und Rudolph</a> | <a href="http://i0.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC_7362_web-1534x1024.jpg" title="DSC_7362_web-1534x1024.jpg">Noch schön zudecken...</a> | <a href="http://i2.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC_7402_web-1534x1024.jpg" title="DSC_7402_web-1534x1024.jpg">Robbie liebt Fisch</a> | <img src="http://i2.wp.com/ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC_7342_web-1534x1024.jpg?resize=300,300" alt="Unser Barkeeper in der Eisbar" width="300" height="300" /></div></p>

<p style="text-align: justify;">Ein besonderes Highlight ist hier die Eisbar. Es ist ein sehr hoher und großer Raum der aber auf die gleiche Art wie die Zimmer hergestellt wurde.<br />
Die Eisbar ist bestückt mit zahlreichen Eisskulpturen die aus dem Eis des Sees neben dem Hotel kunstvoll geschnitzt wurden.<br />
Seinen Vodka erhält man hier natürlich aus Gläsern aus Eis. – Andere Getränke können nicht so weiter herunter gekühlt werden, und würden die Gläser schmelzen.</p>
<p style="text-align: justify;">Bevor wir uns in unser kaltes Bett begeben gibt es in dem sehr gemütlichen Gabba Restaurant noch ein leckeres Menü, bestehend aus typischen Norwegischen Komponenten. So gibt es als Vorspeise <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Lefse" target="_blank">Lefse</a>, das ist ein Kartoffelbrotfladen indem von uns über dem offenen Feuer erhitzte Rentierwürstchen gerollt werden.<br />
Als Hauptgang dann gedünsteter Lachs und Kabeljau mit Gemüse und Folienkartoffel.<br />
Und als Nachtisch für ein Eishotel natürlich Eis mit heißen Beeren.<br />
Alles sehr lecker und ich und meine sechs Übernachtungsgenossen unterhalten uns sehr angeregt über die bisherigen Urlaubserlebnisse. Um 10 geht man dann aber langsam zu Bett.<br />
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<p>Das Bett in meinem Zimmer besteht aus einem Rahmen aus Eis mit einer dicken Matratze und einem Schlafsack der bis minus 30 Grad warm halten soll. Man bekommt noch einen dünnen Innenschlafsack und soll mit möglichst wenig Wäsche am Körper schlafen.<br />
Ich behalte die lange Unterhose und meine dicken Socken an. – Allerdings mache ich den Fehler noch etwas auf den Socken durchs Zimmer zu laufen, dadurch klebt einiger Schnee an den Socken der dann im Schlafsack schmilzt und für kalte Füße sorgt. Nachdem ich dann die Socken getauscht habe ist es mir wirklich angenehm warm, und ich schlafe bis zum Frühstück um halb acht sehr entspannt und gemütlich. Allerdings habe ich einen komischen Traum von geheimnisvollen Schätzen, Meerjungfrauen, Trollen und von Marilyn Monroe gehabt. <img src='http://ottosreisen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><a href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC_7549a_web.jpg" data-lightboxplus="lightbox[1615]" title="Das Schneehotel"><img class="aligncenter size-full wp-image-2014" alt="DSC_7549a_web" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC_7549a_web.jpg" width="700" /></a></p>
<h3>Wieder auf See.</h3>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC01143_web.jpg" data-lightboxplus="lightbox[1615]" title="Das Schneehotel"><img class="alignright" alt="DSC01143_web" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC01143_web.jpg" width="280" /></a>Nach der Nacht im Schneehotel geht es wieder aufs Schiff. Allerdings wechsele ich nun auf ein anderes Schiffe der Hurtigruten, nämlich auf die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Finnmarken_(Schiff,_2002)" target="_blank">MS Finnmarken</a>.<br />
Die MS Finnmarken ist etwas moderner als die <a title="Das Schiff MS Richard With" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Richard_With_(Schiff,_1993)" target="_blank">MS Richard With</a>, aber im Grunde sehr vergleichbar.</p>
<table style="border-style: hidden;">
<tbody>
<tr>
<td><center><br /><img src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC01223_web.jpg" width="320" height="180" alt="media" /><br />
</center></td>
<td>Bei der Ausfahrt aus dem Varangerfjords ist wieder sehr viel Eis zu brechen. Da ich jetzt eine Kabine sehr weit unten und auch ganz vorne (Zimmer 201) habe höre ich deutlich wie sich das Schiff durch die etwas 10 cm dicke Eisschicht arbeitet. – Es ist schon ein etwas merkwürdiges Gefühl, aber natürlich überstehen wir dies ohne Probleme.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: justify;">Da heute nur ein kleine Programm ansteht mache ich das was man hauptsächlich so auf Kreuzfahrten macht: nämlich essen!<br />
Also genieße ich einen ausgiebigen Lunch und obwohl ich extra danach Ausschau halte finde ich nirgends Currywurst mit Pommes. <img src='http://ottosreisen.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /><br />
So halte ich mich eben an die Spezialitäten aus der Region: Rentiergulasch, Rentierwurst und natürlich wieder zahlreiche Meeresbewohner.</p>
<p>Der einzige Programmpunkt heute ist der Besuch in <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vard%C3%B8" target="_blank">Vardø</a>, die östliche Stadt Norwegens. Ich besichtige die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vard%C3%B8husfestung" target="_blank">Vardøhus Festung</a> aus dem Jahre 1737. Da aber heute ein Schneeballschlachtwettbewerb (ja so etwas gibt es hier tatsächlich) in dem Ort war, ist die Festung nur teilweise zugänglich.</p>
<p><a href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC01264a_web.jpg" data-lightboxplus="lightbox[1615]" title="Das Schneehotel"><img class="alignleft" alt="DSC01264a_web" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC01264a_web.jpg" width="300" /></a>Stattdessen schaue ich mir dann an wie zwei meiner Mitreisenden ein Bad im eiskalten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Barentssee" target="_blank">Barentsee</a> nehmen. – Damit unterhalten sie tatsächlich einen großen Teil des Schiffs.</p>
<p style="text-align: center;">Und dann ist auch schon fast wieder Zeit für das leckere Abendessen. Das Menü von heute Abend:</p>
<p align="center"><b>Barents-Salat</b></p>
<p align="center">mit köstlichen Meeresfrüchten</p>
<p align="center">und würziger Mayonnaise</p>
<p align="center">•</p>
<p align="center"><b>Rentier-Medaillons</b></p>
<p align="center">mit gedünstetem Gemüse, Wild-Sauce,</p>
<p align="center">Heidelbeeren und Kartoffelpüree</p>
<p align="center">•</p>
<p align="center"><b>Himbeeren</b></p>
<p align="center">unter norwegischem Sauerrahm</p>
<p><a href="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC01281a_web.jpg" data-lightboxplus="lightbox[1615]" title="Das Schneehotel"><img class="aligncenter" alt="DSC01281a_web" src="http://ottosreisen.de/wp-content/uploads/2013/03/DSC01281a_web.jpg" width="600" /></a><br />
Es war einfach köstlich. Meeresfrüchte sind ja nun mal mein Ding, und dieser kleine Starter war wunderbar.  Das Rentier war noch schön rosa und hatte einen leichten Wildgeschmack. – So muss es sein!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ich befürchte nur, dass diese Woche hier meine gesamte Diät über den Haufen wirft, aber das ist mir gerad‘ egal!</strong></p>
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